Loveparade 2010: Viele Tote bei Massenpanik im Tunnel
RedaktionVN (w) am 24.07.2010, 18:40 Uhr
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Tragisches Unglück auf der Loveparade 2010 in Duisburg: Laut Berichten des WDR sind bei einer Massenpanik in einem Tunnel, der zum Gelände der Abschlusskundgebung führt, möglicherweise fünfzehn Menschen ums Leben gekommen. Viele weitere wurden verletzt. Im Verlauf der Panik seien die Menschen überrannt worden.
"Es ist eine Katastrophe, bis jetzt haben wir nur diese Information", sagt der Pressesprecher der Polizei. Der Tunnel leert sich immer noch sehr langsam. Aggressivität macht sich in den Massen breit, keiner versteht, warum man nun nicht mehr aufs Gelände darf.
Aktuell läuft die Musik auf dem Gelände weiter, um weitere Massenbewegungen und eine erneute Panik zu vermeiden. Viele der Tanzenden haben noch gar nichts von dem Unglück mitbekommen, zumal das Handynetz weitgehend zusammengebrochen sein soll.
Wir halten Euch auf dem Laufenden.
Kategorie: Nachrichten








hab halt so nen Gespür für sowas
ja, daran kann ich mich sehr gut erinnern. Wir dachten ja auch, klasse, wir stehen ja hier super ( war eben genauso im TV beschrieben wie wir uns verhielten) und Du hast uns immer weiter weg von der Rampe gelost. Als wenn Du es geahnt hättest . . .
Darum bin ich mit Euch ja auch an den floats vorbei auf die andere Seite gewechselt
So, jetzt hab ich eben im TV gesehen, das die große Rampe gesperrt wurde weil di e dachten, das oben zu viel los ist. Und wie von uns richtig beobachtet, sind die Leute oben zu lange an der Rampe stehen geblieben . .
also wir sind ja wenn man den Übersichtsplan vor sich liegen hat, von oben links aus dem Hauptbahnhofbereich gekommen, parallel der Autobahn auf die gegenüberliegende Seite des Hauptbahnofes geschleust worden, um dann nach rechts zu den Unterführungen zu kommen, wo wir nach Unterquerung eines kleinen Tunnels dann rechts über die Rampe auf den Platz kamen.
Die Veranstalter haben das diesbezüglich schon richtig gemacht: indem man die Leute nicht direkt vom HBF auf den Platz lässt (megagedränge) schleusst man sie über einen "Umweg" auf das Gelände. Damit wird erreicht, das die Menschenmenge durch Sperren wie bei Wasserschleusen reguliert und auf dem langen Weg dorthin aufgelockert wird. Also erst mal soweit gut. Das zur Erklärung. Wir sind also auf der Straße parallel zur Autobahn zum ersten mal an einen Sperre gekommen, die 1. der Kontrolle Glasflaschen und 2. Regulierung der Zuflaufmenge diente. Dann kam lange nichts. Kurz um die Ecke nach links rum (aus Fussgängersicht) auf die Straße die zu der Unterführung führt kam eine 2. Zugangssperre. Auch hier wurde kontrolliert und Reguliert, damit nicht zuviele auf einmal unter die Tunnel laufen. Später dann wurde nicht mehr hier kontrolliert, richtig. Die beiden Sperren nutze die Polizei also auch ganz klar, um die Zugangsmenge zu steuern. Es fand KEINE Kontrolle oder Sperre unter der Brücke statt, die das Ereignis hätte verschulden können. Es waren m. E. für einen kurzen Zeitraum einfach zu viele Menschen vor oder im Tunnel, die nicht schnell genug über die Rampen nach oben kamen.
Vollkommen unglücklich waren auch die Dixi Klos auf der Zugangsrampe. Dort warteten Leute um auf die Toilette zu kommen und hielten 1.000 damit auf.
@PrinzVla
"aber tausende von Leuten in einen Tunnel zu schleusen und dann dicht zu machen (um unter anderem nach Flaschen zu suchen?)"
Wenn ich das in den Medien richtig gesehen habe, haben die, diese Schleusen um leute zu Trennen und auch zu Stoppen um Sie zu durchsuchen am Anfang der Straße gehabt, vor dem Tunnel. (Meine dies "Brücken", die auch zum Public Viewing / Konzerten eingesetzt werden, wo man nur alleine rüberkommt und wo meist ein Security hinter steht und die Leute einzeln abtastet).
Da wurde wohl am Anfang auch kontrolliert, aber später nur noch durchgewunken.
Wäre schön, wenn das einer der Leute die da waren, bestätigen oder dementieren könnte. Da ich das wiegesagt nur ansatzweise in den Medien gesehen habe.
jeep, bin da ganz bei Dir!
Prinzken, aber spy hat Recht damit, das es obskur ist Flaschen zu unterbinden und dann die Leute auf den Schotterplatz zu schicken, auf dem sie schööön mit Steinchen schmeißen können.
Flaschenverbot war natürlich korrekt!
Willst Du die dafür zur Verantwortung ziehen, das die Leute oben am Ende der Rampe nicht weitergegangen sind, weil orientierungslos (so wie wir leider teilweise) und dadurch verhindert haben, das Andere nachkommen und rauskommen. Wir waren oben auf der Rampe auf dem Platz und wenn wir etwas gescheiter gewesen wären und nicht auf die Floats gewartet hätten (wie ribas das auch schon richtig feststellte), hätten wir auch dazu beigetragen, das es sich auf der Rampe nicht so sehr staut. Nach einiger Zeit waren wir dann aus dem Getümmel raus, aber es hätte schneller gehen können. Nun könnte man sagen, wir sind auch mitschuldig.
Es war nur ein ganz kleines Zeitfenster, in dem es auf der Rampe lebensbedrohlich war und auch nur ein Toter ist zuviel, aber dafür einen Bürgermeister verknacken, na ich weiss nicht.
nikon, was ist dem mit dem absolut Geistesgestörten, der erst den ganzen Mast hochklettert um dann runterzufallen? Wie viele Leute hat der erschlagen?? Würde er noch Leben, wäre es dann Totschlag? Oder würden Gutachter herausfinden, das der Typ geistig vollkommen verwahrlost ist und überhaupt nicht zurechnungsfähig: freispruch. Ich denke Du machst es Dir da sehr leicht.