Die UN und der neue Militarismus

  • Wo? Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum
  • Wann?
Die UN und der neue Militarismus

Die Vereinten Nationen gelten in Fragen von Krieg und Frieden gerade in links-liberalen Kreisen als Alternative zu den Einsätzen der NATO oder Bundeswehr. Doch wie ist es um diese Alternative gestellt und wie bahnt sich mit und gegen die UN ein neuer Militarismus den Weg, der unsere Vorstellungen von der „guten“ UN auf der einen Seite und der „schlechten“ NATO auf der anderen Seite in Frage stellt? Anhand der Frage von „Ertüchtigung“ soll diskutiert werden, welche sicherheitspolitischen Vorstellungen die Debatte um die UN bestimmen und wie die UN darin verwickelt ist. Anhand verschiedener Beispiele wird illustriert, wie die UN zu einer wirklichen Triebfeder für eine friedlichere Welt werden kann – und wie dabei einige Vorstellungen zu ihrer Rolle über Bord geworfen werden sollten.

Thomas Mickan arbeitet für die Informationsstelle Militarisierung (IMI) und die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen. Er forscht zum Thema Militärkritik u.a. im AK herrschaftskritische Friedensforschung der Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung.

Veranstaltet vom Bochumer Friedensplenum und Bahnhof Langendreer.

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