Prix Pantheon 2019

  • Wo? Pantheon, Siegburger Str. 42, 53229 Bonn
  • Wann?
Es wird natürlich wieder hochspannend, wie schon vor 25 Jahren, als der allererste Prix Pantheon 1995 noch am alten Pantheon-Standort am Bundeskanzlerplatz seine Premiere feierte. Damals waren Castingshows oder „Slams“ vollkommen unbekannt und einen Wettbewerb in olympischer Manier in der Kleinkunstszene zu etablieren, war tatsächlich die Idee der Stunde.
Das Saalpublikum und eine unabhängige Jury werden an diesem Abend aus den 5 Finalisten den/die Jurypreisträger(in) in der Kategorie „Frühreif & Verdorben“ und den/die Publikumspreisträger(in) in der Kategorie „Beklatscht & Ausgebuht“ wählen. Der Wettstreit wird vom WDR-Fernsehen aufgezeichnet sowie im Hörfunk WDR 5 übertragen. Den Kandidaten stehen auch in diesem Jahr wieder diverse Stargäste zur Seite. Außerdem wird der Gewinner des Sonderpreises „Reif und bekloppt“ dabei sein, der für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird. In den letzten Jahren gewannen diesen Preis u.a. Maren Kroymann, Georg Schramm, Harry Rowohlt, Dieter Hildebrandt, Bastian Pastewka und Gerburg Jahnke.

Wir freuen uns sehr auf zwei großartige, spannende Prix-Pantheon-Abende und laden Sie ein, live im Pantheon dabei zu sein oder dem Geschehen am heimischen Fernseher bzw. Radio zu folgen.

Moderiert wird der Prix Pantheon von Tobias Mann: Seit September 2005 ist Tobias Mann als Komiker, Satiriker und Musiker auf unzähligen Bühnen des Landes unterwegs und zu Hause. Ausgezeichnt mit dem "Deutschen Kleinkunstpreis", dem Publikumspreis des "Großen Kleinkunstfestivals“, sowie dem "Hamburger Comedypokal, dem "Salzburger Stier" und dem "Bayerischen Kabarettpreis", ist Tobias Mann auch Prix Pantheon-Preisträger (Publikumspreis 2005). Seit September 2015 moderiert Tobias Mann zusammen mit Christoph Sieber die politische Late-Night-Sendung "Mann, Sieber!“ im ZDF. Regelmäßig moderiert Tobias Mann außerdem WDR-Hörfunksendungen wie „Köln lacht!“ oder das „WDR-Kabarettfest“.

Ruhrgebiet, Mütze, Comedy: Richtig, die Rede ist von Torsten Sträter. Der Poetry-Slammer und Kabarettist ist ein Experte der Wortjonglage und könig der satirischen Kurzgeschichte. Seine Gags und Lesungen sind eine Mischung aus spitzfindigen Beobachtungen und Sozialkritik, die zu verrückten, komischen Geschichten zusammenwachsen. Aufgewachsen im Ruhrgebiet, wurde Torsten Sträter der großartige Humor bereits in die Wiege gelegt. Tausend gute Ideen wuchsen immer wieder zu herausragenden Kurzgeschichten heran, die mit der Zeit die Seiten seiner Bücher füllten. Werke wie „Der David ist dem Goliath sein Tod“oder „Als ich in meinem Alter war“ wurden Teil seiner Vita und begleiteten Torsten Sträter zu zahlreichen Stand-up- & Sit-down-Lese-Kabarett-Auftritten durch ganz Deutschland. Auszeichnungen wie der 1. Platz des NRW-Slams 2009, 2010 und 2012 oder der Jury-Preis des Großen Kleinkunstfestivals für Kabarett, Comedy und Musik 2014 zeugen von seiner Klasse! Und ja, auch Torsten Sträter ist Prix Pantheon-Preisträger (2013).

“Wischmeyer´s Schwarzbuch“ auf radio eins ist das wohl bekannteste Satireprogramm des Autoren, Radiosprechers und Satirikers Dietmar Wischmeyer. Auch in der heute-Show gibt Wischmeyer seine bitterbösen Anekdoten zum Besten und erntet damit tosenden Beifall. Als verbale Abrissbirne nimmt Wischmeyer alles aufs Korn, was nicht niet- und nagelfest ist. Mit Sarkasmus und Ironie bewaffnet nimmt er mit Alltagsthemen und der Tagespolitik vorlieb. Alles, woran wir glauben, mit dem wir uns arrangiert haben - er schlägt es mit Vorliebe zu Klump. Immer unterwegs zwischen Fallbeil und Senkgrube offenbart sich Dietmar Wischmeyer als fünfter apokalyptischer Reiter. Live ist kein Lachmuskel vor seiner Demontage-Rhetorik sicher. Wenn Wischmeyer die Bühne betritt, erzittert alles sicher Geglaubte unter seinem polemischen Urteil. Zum Glück kriegt Wischmeyer stets rechtzeitig die Kurve und lässt mit einem Augenzwinkern erahnen, dass die Welt so schlecht doch nicht ist. Gelungene Unterhaltung mit Kopf!

Rainald Grebe kann vermutlich alles: Er ist Musiker, Kabarettist, Schauspieler, Autor, Regisseur, Federschmuckträger, Multitasker. Er hat dem Land Brandenburg eine Hymne geschenkt und sogar ein Liebeslied für Dörte geschrieben. Rainald Grebe ist unbeschreiblich - man sollte ihn dringend erleben. Rainald Grebe ist Künstler durch und durch. Die Neugier treibt ihn immer weiter, in jedem Ding steckt Poesie, ständig gilt es, Neuland zu entdecken. 2003 erhielt er den renommierten "Prix Pantheon" und die Jury erkennt: "Grebes Lieder entdecken im Alltäglichen das Wunderbare, im Vertrauten das Absurde und die Tragik in der Spaßgesellschaft". Zwischen Soloauftritten und Projekten mit seiner "Kapelle der Versöhnung", zwischen Kabarett und Theater mag sich Rainald Grebe bis heute nicht entscheiden - zum Glück. Längst hat er sein eigenes Genre erfunden. Man kann sich verführen lassen von seiner absurden Komik und lyrischen Sprachgewalt, doch wenn man gerade ins Träumen gerät, holt er einen unsanft zurück in die harte Realität. Er ist ein verspielter Gesellschaftskritiker, dessen politische Spitzen geschickt vom Ohr übers Herz ins Hirn treffen. Die "Zeit" erkennt 2010 bei ihm die Tradition von Tucholsky, Kästner und Brecht - "mit ein paar Stunden Dadaismus im Nebenfach". Kann man alles bei ihm finden, muss man aber nicht. Rainald Grebe ist einfach Rainald Grebe - zum Glück. (Quelle: 3SAT)

www-prix-pantheon.de

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