Tod im Rheinland

  • Wo? Pantheon, Siegburger Str. 42, 53229 Bonn
  • Wann?
Vor 25 Jahren befassten sich der Rheinlandhistoriker Martin Stankowski und Fritz Litzmann, der Alterspräsident des Bonner Heimatvereins Rhenania, alias Kabarettist Rainer Pause, mit der Geschichte des Bestattungswesens quer durch Zeiten und Kulturen. Anlässlich dieses denkwürdigen Jubiläums räsonieren sie wieder einmal - in der Trauerhalle auf Melaten an prädestiniertem Ort und unweit der römischen Grabkammer in Köln-Weiden - auf ihre tiefgründig unkonventionelle Art nach dem Motto „Wer nichts weiß, muss alles glauben“ über Sterben, Tod und Jenseits, Bestattungssitten und Totenkult und was das alles mit dem Leben der Menschen zu tun hat, von der Vorzeit über die Römer und das Mittelalter bis in die Gegenwart. Da ist dann auch viel Überraschendes, Heiteres und Tröstliches dabei. Sarg und Urne verlieren ihren Schrecken, werden Alltag. Und schließlich das keineswegs überraschende Fazit: Das Leben ist mit dem Tod zu Ende, aber nur im Prinzip, nicht im Rheinland. Diese einzigartige und höchstamüsante kulturgeschichtliche Lehrstunde voller Pietät sollte man sich keinesfalls entgehen lassen. Eine moderne Variante der alten Kulturtechnik des Memento Mori.

Es handelt sich um Benefizveranstaltungen zugunsten des Fördervereins Römergrab Weiden e.V.

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