Musikfest Bremen: Lucio Silla

  • Wo? Musical Theater, Richtweg 7-13, 28195 Bremen
  • Wann?
Musikfest Bremen: Lucio Silla    

Mozarts Oper „Lucio Silla“ in Star-Besetzung
Zwei halbszenische Aufführungen mit Rolando Villazón in der Titelrolle

Opern von Wolfgang Amadeus Mozart und das Musikfest Bremen gehören einfach zusammen!

Von keinem anderen Komponisten sind seit 1996 so viele Bühnenwerke beim Festival zur Aufführung gebracht worden. Nun steht in diesem Jahr ein weiteres Meisterwerk des Salzburger Komponisten auf dem Programm: „Lucio Silla“ – eine Produktion der Stiftung Mozarteum Salzburg und der Salzburger Festspiele in Kooperation mit dem Musikfest Bremen. In zwei halbszenischen Aufführungen im Musical Theater Bremen, angeführt von Star-Tenor Rolando Villazón in der Titelrolle, garantiert der gefeierte französische Dirigent Marc Minkowski mit seinen Musiciens du Louvre Grenoble am Sonntag, 25. August, und Dienstag, 27. August, eine aufregend neue Sicht auf diese Oper des jungen Mozart.

Gerade einmal 16 Jahre alt war Mozart, als er 1722 für die Eröffnung der Mailänder Opernsaison „Lucio Silla" komponierte. Das adelige Publikum hatte bereits in den Jahren zuvor an seinen Opern „Mitridate, re di Ponto“ und „Ascanio in Alba“ großen Gefallen gefunden, aber seinem neuen Werk über den wütend-liebenden und am Ende glücklich bekehrten römischen Diktator Lucius Cornelius Sulla Felix war bei der Uraufführung kein allzu großer Erfolg beschieden. Mozarts Hoffnungen, in Italien eine feste Anstellung zu finden, zerschlugen sich, der junge Komponist verließ enttäuscht Mailand – und sollte nie wieder nach Italien zurückkehren. Aus heutiger Sicht paradox, aber der Misserfolg lag wohl nicht zuletzt an der hohen Qualität dieser Oper, mit der Mozart konventionellere frühere Arbeiten hinter sich gelassen hatte.

Das Wunderkind hatte sich mit „Lucio Silla“ zum reifen Komponisten gewandelt und zeigte hier ein für damalige Verhältnisse weit vorausschauendes Gespür für individualisierte Figurenzeichnungen wie auch einen Erfindungsreichtum in Melodik und Instrumentation, der seine späteren Meisterwerke deutlich erkennen lässt. In der bezwingenden musikalischen Gestaltung von Marc Minkowski und seinen auf Originalinstrumenten spielenden Musiciens du Louvre Grenoble sowie mit den brillanten Sängern Rolando Villazón, Olga Peretyatko, Marianne Crebassa, Inga Kalna und Eva Liebau wird dies für den Zuschauer hautnah nachempfindbar – und dieser frühe Geniestreich Mozarts zu Recht aus dem Schatten der heute die Bühnen bestimmenden späteren Opern geholt.

Vorstellungen:
Sonntag, 25.08.2013 18:00 Uhr
Dienstag, 27.08.2013 19:00 Uhr
Einlass: jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn

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