Cosmic SLOP Special ~ Revolution I Between I Gypsy's

  • Wo? BLUE SHELL, Luxemburger Strasse 32, 50674 Köln
  • Wann?
Eine Huldigung der coolsten 70er Jahre Clubs in Köln

REVOLUTION (KölnPorz) BETWEEN (heute Tsunami) und GYPSY´S (Ex Lovers Club) mit einem der coolsten DJ aller Zeiten: R.I.P. Jürgen Röder!

…Funkadelic, Frank Zappa, Snafu, Betty Davis, Cymande, Meters, King Crimson, Isaac Hayes, Sly Stone, Kissing The Pink, Human League, Gil Scott Heron, Isley Brothers, Killing Joke, Cameo, Roy Ayers, Lynn Collins, Captain Beefheart, Mekons, Bar Kays, Tim Buckley, The Undisputed Truth, Dr. John,….

präsentiert von DJ Daft Funk + very Special Guest John Schmitter (DJ Kollege von Jürgen Röder im Between)

Am Samstag Sa.03.08.19 steht das Blue Shell ganz im Zeichen anderer, "antiken" Kölner Clublegenden.

Inspiriert von DER Clublegende, dem Lovers Cub - der 1973 wegen Drogen geschlossen wurde - eröffnete Hubert Klein 1975 das REVOLUTION auf der Hauptstrasse Köln-Porz. An den Plattentellern schwitzte DJ Röder, "der Jürgen, mit seinen 200 Kilo, wie der über den Plattentellern hing, er war ein Genie in Sachen Musik, er war das Herz des "Revo". Der flog für uns mit zwei leeren Koffern nach London und kam mit den ganzen noch unbekannten "Hämmerchen" zurück und verwöhnte sein so schon verwöhntes Publikum immer wieder mit seiner exzentrischen Musikauswahl zwischen Miles Davis, Weather Report, Funkadelic, Betty Davis, King Crimson, Zappa und Alex Harvey.

Weggelockt von Bernd Biesel in den damals von ihm neu eröffneten "Progressiv Club" BETWEEN (heute Tsunami) landete Jürgen Röder 1978 in Kölns Südstadt.
Das BETWEEN lief sofort, nachdem bekannt wurde WER da auflegt.

Nach einem kurzen Intermezzo im "Crash" am Rudolfplatz legte er in dem Laden auf, der früher alle inspiriert hat. Im GYPSY´S (Ex Lovers Club) wurde eine DJ-Stelle frei.
Hier fusionierte Jürgen Röder problemlos Punk und New Wave Acts wie Killing Joke, Cabaret Voltaire, Human League, Kissing The Pink, Liaisons Dangereuses oder Ultravox in seinen Sound ein.

Allmählich fügt sich so ein Puzzle aus Menschen und ihren Geschichten zum schillernden Bild einer kulturellen Epoche, in der Unangepasstheit noch anstrengend und die verschiedenen Szenen der Kölner Subkultur noch anarchisch und vielgestaltig waren.

Was ist eigentlich aus Röder geworden?
Jürgen Röder arbeitete später als Sterilisator im Krankenhaus, machte also einen richtigen Beruf. 2008 ist er verstorben. Eine verschleppte Grippe, er hat sich nicht richtig drum gekümmert, das Herz war zu schwach.

Eintritt 5€

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