130 Tote: 17-Jährige soll Jugendliche zur Selbstmord-Challenge gezwungen haben

„Blue Whale“ soll Dutzende Teenager in den Tod getrieben haben.

130 Tote: 17-Jährige soll Jugendliche zur Selbstmord-Challenge gezwungen haben: „Blue Whale“ soll Dutzende Teenager in den Tod getrieben haben.
Quelle: Fotos593/Shutterstock.com

50 Tage, 50 Aufgaben, die im Selbstmord gipfeln: Die „Blue Whale“-Challenge klingt nach dem Drehbuch eines Horrorfilms, ist aber grausame Realität. Weltweit sollen Dutzende Jugendliche bei dem Internetspiel mitgemacht und sich das Leben genommen haben. Jetzt wurde eine angebliche Anstifterin der gefährlichen Challenge festgenommen. 

Eine 17-jährige Russin soll eine tragende Rolle bei der Verbreitung der Selbstmord-Challenge gehabt haben. Die Polizei nahm die Teenagerin in der Region von Khabarovsk Krai fest. Ihr wird laut News 18 unter anderem vorgeworfen, mehrere Onlinegruppen unter dem Namen der „Blue Whale“-Challenge geführt zu haben. Dort soll sie ihren Opfern und deren Familienmitgliedern mit dem Tod gedroht haben, falls die Jugendlichen ihre Anweisungen nicht befolgen.

Die Gruppenadministratoren erteilen den Spielern jeden Tag Aufgaben, bei denen die Teilnehmer sich unter anderem selbst verletzten müssen. Die letzte Prüfung ist in der Regel der Selbstmord

Die junge Frau soll ursprünglich selber an dem Spiel teilgenommen haben. Sie habe sich aber letztendlich entschieden, statt sich umzubringen „Admin“ zu werden.  

Der Erfinder der „Blue Whale“-Challenge, ein 22-jähriger Russe, verbüßt derzeit eine dreijährige Haftstrafe in Sibirien. Weltweit sollen sich etwa 130 Jugendliche das Leben genommen haben. Erst Anfang des Monats fanden Eltern in Radevormwald (NRW) auf dem Handy ihrer Tochter das Suizidspiel, nachdem sich die 13-Jährige ihre Arme aufgeritzt hatte. 

Menschen, deren Gedanken um Suizid kreisen, sollten mit anderen darüber sprechenDie Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

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