16-Jährige gewinnt 2 Millionen im Lotto und kauft sich für 300.000 Euro Koks

Sie hat ihren Gewinn in kürzester Zeit verzockt.

16-Jährige gewinnt 2 Millionen im Lotto und kauft sich für 300.000 Euro Koks: Sie hat ihren Gewinn in kürzester Zeit verzockt.
Quelle: Tibor Duris / shutterstock.com

Das war wohl zu viel des Guten! Callie Rogers war gerade mal 16 Jahre alt, als die Lottoglücksfee sie mit einem fetten Gewinn zur Millionärin machte. Das Glück hielt aber nicht lange an, weil die junge Engländerin die Kohle für Drogen, Partys und Beauty-OPs verprasste. Am Ende war sie drogenabhängig, depressiv und hatte keine Freunde mehr.

Die Teenagerin kam ursprünglich aus ärmlichen Verhältnissen, hatte die Schule abgebrochen und in ihrer Familie gab es oft Streit. Als 2003 dann der unfassbare Lottogewinn von 1,9 Pfund (2,3 Millionen Euro) ins Haus flatterte, sah Callie das als Chance, alles hinter sich zu lassen.

Doch anstatt einen Teil der Kohle anzulegen und dafür zu sorgen, dass die Millionen ein paar Jahre ausreichen, prasste die 16-Jährige laut einem Bericht des Mirror  wild drauflos. Sie kaufte ihren neuen „Freunden“ überteuerte Geschenke, ließ sich zweimal die Brüste vergrößern, shoppte ohne Ende, gönnte sich mehrere Autos und jede Menge Drogen. In einem Interview gab sie damals zu: „Ich habe 300.000 Euro für Koks ausgegeben“. Kurz: Das Mädchen rutsche völlig ab.

Als ihr damaliger Freund sie dann mit ihrer Schwester betrog und Schluss machte, kam die Lotto-Gewinnerin überhaupt nicht mehr klar. Sie stürzte in eine schwere Depression und isolierte sich von ihrer Umwelt. Unglaubliche dreimal versuchte sie sich daraufhin das Leben zu nehmen. In dieser schweren Zeit half auch die viele Kohle auf ihrem Konto nichts.

Erst 2010 rappelte sie sich langsam wieder auf, als sie den Feuerwehrmann Paul kennen und lieben lernte. Die beiden bekamen ein Kind und leben mittlerweile in einer bescheidenen Wohnung. Von den 2,3 Millionen Euro sind jetzt nur noch 2.000 Euro übrig – doch Callie ist glücklicher als je zuvor. Sie geht regelmäßig zur Therapie, um gegen ihre Depressionen anzukämpfen und möchte sehr bald studieren, um Rechtsanwältin zu werden.

Das juristische Fachwissen könnte die heute 30-Jährige tatsächlich brauchen, denn aus ihrer früheren Beziehung gingen zwei Kinder hervor, die ihr das Jugendamt wegnahm – die vielen Drogen und Stimmungsschwankungen machten sie zu einer verantwortungslosen Mutter. Was wir von dieser Geschichte lernen? Geld ist nicht alles und kann im schlimmsten Fall die dunkelsten Seiten in Menschen hervorrufen.

Foto: Tibor Duris / shutterstock.com

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