2 Azubi-Kumpels aus Bayern pressen 10.000 Ecstasy-Pillen in Gartenhaus

„Die Drogen waren das Wichtigste in meinem Leben.“

2 Azubi-Kumpels aus Bayern pressen 10.000 Ecstasy-Pillen in Gartenhaus: „Die Drogen waren das Wichtigste in meinem Leben.“
Quelle: AJR_photo / shutterstock.com (Symbolbild)

Heftig! Wie der „Merkur“ berichtet, pressten ein 22-Jähriger und sein 24-jähriger Kumpel 10.000 Ecstasy-Pillen in einem Gartenhäuschen. Jetzt landeten die Jungs aus Dachau vor dem Landgericht München.

Der 22-jährige Dachauer hat schon vor vielen Jahren erste Knasterfahrungen gesammelt. Als er 2015 wieder rauskam, waren seine kriminellen Energien noch lange nicht aufgebracht. Zu diesem Zeitpunkt ging es erst richtig los. Er schaffte es zwar irgendwie, an eine Ausbildung zu kommen, aber seine viele Kokserei konnte er nicht mehr mit seinem überschaubaren Lehrlingsgehalt bezahlen – ein Nebenjob musste her! Zeitungen austragen? Burger braten? Ach Quatsch. Eine Drogen-Manufaktur schien da viel wirtschaftlicher.

Zusammen mit seinem 24-jährigen Kollegen fing er an, Ecstasy zu produzieren, und zwar in einem kleinen Gartenhäuschen. Die zwei besorgten alles dafür Nötige aus dem Internet und legten los. Leider stellten sie sich dabei extrem dumm an: Sie kauften weißes Pulver, das sie mit Lebensmittelfarbe versetzten – die färbte aber so stark ab, dass die Pillen kaum Abnehmer fanden. Auch der Wirtstoffgehalt des Amphetamins war vergleichsweise schwach – deshalb sind die 10.000 Ecstasy-Pillen fast unbrauchbar.

Trotzdem bestellten die Materialien für weitere 30.000 Stück. Die zwei Kumpels sind mit ihrer Aktion aufgeflogen und stehen jetzt vor Gericht. Der 22-Jährige erklärt sein Verhalten so: „Die Drogen waren das Wichtigste in meinem Leben“. Seinem zwei Jahre älteren Kumpel ging es da scheinbar nicht anders. Beide gaben im Laufe der Ermittlungen zu, dass sie jahrelang so ziemlich alles geballert haben, was der Drogenmarkt hergibt: Cannabis, Speed, Ecstasy und vieles mehr. Die zwei sitzen jetzt in Untersuchungshaft, das Landgericht München wird demnächst über das Schicksal der zwei Abhängigen entscheiden.

Foto: AJR_photo

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