30 Jahre Hausarbeit: Typ muss seiner Ex 160.000 Euro Entschädigung zahlen

Ein wirklich ungewöhnlicher Fall.

30 Jahre Hausarbeit: Typ muss seiner Ex 160.000 Euro Entschädigung zahlen: Ein wirklich ungewöhnlicher Fall.
Quelle: PR Image Factory/Shutterstock.com

Dass Frauen und Männer trotz erhoffter Gleichberechtigung immer noch unterschiedlich viel verdienen, ist kein Geheimnis. Wie weit die Schere beim Einkommen auseinanderklafft, wird bei einem Thema jedoch ganz besonders deutlich. Denn die meisten Haushalte werden immer noch von Frauen geführt und diese bekommen dafür keinen Cent!


 

Der Mann geht ins Büro, um Geld zu verdienen und die Frau kümmert sich um den Haushalt und Nachwuchs. Dieses ziemlich verstaubte Geschlechterklischee ist leider noch allzu oft die Wirklichkeit. Denn Frauen werden nach wie vor schlechter bezahlt als die Herren der Schöpfung und bleiben spätestens dann zuhause, wenn das erste Kind auf der Welt ist.

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Während viele Ladys laut Tres-Click für ihre Rolle als „Hausfrau und Mutter“ belächelt werden, sorgt ein Fall aus Argentinien nun für mächtig Wirbel. Dort hat Richterin Victoria Famá eine Entscheidung getroffen, die nicht nur in Südamerika eher unüblich ist: Sie verdonnerte einen geschiedenen Mann dazu, umgerechnet etwa 160.000 Euro an seine Ex zu zahlen und zwar als Ausgleich für ihre Hausarbeit.

Das Paar hatte 1982 geheiratet und ließ sich vor ein paar Jahren scheiden. Insgesamt 29 Jahre hatte die mittlerweile 70-jährige Wirtschaftswissenschaftlerin ihren Beruf zugunsten von Haushalt und Familie aufgegeben. „Dieses Urteil ist sehr besonders, weil es erstmalig anerkennt, dass das, was zuhause geleistet wird, auch ein Job ist. Pflegeaufgaben sind ein Job, weil sie Zeit, Mühe und Können erfordern. Aber die Anstrengungen dahinter bleiben unsichtbar und Frauen bekommen dafür kein Gehalt“, erklärt die stellvertretende Geschäftsleitung des lateinamerikanischen Justiz- und Gender-Teams, Lucia Martelotte, laut Pretty52 den Fall.

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Für ihr Urteil verglich die Juristin die Aufgaben, die bei Haushalt und Erziehung anfallen, mit der beruflichen Tätigkeit des Mannes. Dass dies absolut angemessen ist, zeigt auch eine statistische Erhebung von mom.salary.com. Demnach kommen Hausfrauen und Mütter auf durchschnittlich 94 Arbeitsstunden pro Woche. Eine Zahl, bei der die meisten Angestellten schon längst gekündigt hätten.

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