5 verstörende Horror-Mythen, die dich heute nicht schlafen lassen

Teil 1.

5 verstörende Horror-Mythen, die dich heute nicht schlafen lassen: Teil 1.
Quelle: Joe Techapanupreeda/Shutterstock.com

Amityville Horror – Eine wahre Geschichte, Akte X, Bram Stoker’s Dracula, Conjuring - Die Heimsuchung, Düstere Legenden, Der Exorzist, The Forest, Geschichten aus der Gruft, The Witch, X-Factor: Das Unfassbare … die Liste von Bücher, Serien und Filmen, die auf Mythen, Legenden und Sagen beruhen, wird immer länger. Und auch Internetseiten, wie Rotten.com befassen sich mit derartigen Themen. 

Ob und wie viel Wahrheit hinter den gruseligen Gerüchten steckt, lässt sich nicht sagen. Und genau das macht die Sache so schockierend, wie spannend.

1. Aokigahara, der Selbstmordwald: Dieser berüchtigte japanische Wald befindet sich am nördlichen Fuß des Berges Fuji, westllich vom Saiko- und südöstlich vom Shoji-See und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 35 Quadratkilometern.

Bereits zu Beginn der 1960er Jahre erlangte Aokigahara traurige Berühmtheit, nach dem Erscheinen des Romans Nami no tō von Bestsellerautor Matsumoto Seichō. Die Progatonisten wählt nach einer unglücklichen Liebe den Freitod und findet seither zahlreiche Nachahmer. Im Jahr 2002 wurden insgesamt 78 Tote gezählt, ein morbider Rekord. Erst im vergangenen Jahr kam mit dem Horrorfilm "The Forest" das Thema wieder in die Kinos. 


2. Bloody Mary: Auch bekannt als Mary Worth in den USA, in Schweden ist von der Svarta Madam, der schwarzen Dame die Rede. Der amerikanischen Folklore zufolge beruht die Legende auf einer Frau aus Massachusetts, die im 17. Jahrhundert gelebt hat. Ihr Gesicht war entstellt, weshalb sie besonders von Kindern verspottet und der Ausspruch „Bloody Mary“ ihr hinterhergerufen wurde. In der Stadt Salem, die für ihre Hexenprozesse berühmt ist, wurde auch Mary der schwarzen Magie angeklagt und zum Tode verurteilt.

Auch wenn sich die Quellen und Geschichten nicht einig sind, war es bereits im 19. Jahrhundert eine beliebtenMutprobe, ihren Geist heraufzubeschwören. Hierzu stellt man sich vor einen möglichst großen Spiegel, macht das Licht aus und ruft dreimal „Bloody Mary“. Ihre blutverschmierteGestalt erscheint daraufhin im Spiegel. Ein möglicher psychologischer Hintergrund für dieses Ritual, ist es wohl die Angst vor der Pubertät und dem Eintreten der Menstruation abzulegen. Die Tatsache, dass besonders junge Mädchen vorzugsweise im Badezimmer die blutige Marie anrufen, spricht für sich. Traust du dich sie zu rufen?


Gif via giphy.com

3. Chupacabra: Nicht zuletzt durch eine Folge der Mysterie-Serie war das lateinamerikanische Fabelwesen international in aller Munde. Die Kreatur soll einem nackten Kojoten gleichen, Stacheln auf dem Rücken tragen und etwa 1 bis 1,50 Meter groß sein.

Doch die Beschreibungen sind widersprüchlich, wie auch Spiegel Onlineberichtet. Wobei sich jedoch alle einig sind: Der Chupacabra schlitzt Schafe und Ziegen wie ein Vampir auf und saugt ihnen dann das Blut aus. Ein wahrhaft unheimlicher Fall, nicht nur für das FBI.  


4. Dracula: Lange vor Twilight haben sich Literatur und Film mit den historischen Hintergründen des Tyranns Vlad III. gefasst. Er wurde wahrscheinlich um 1431 in Schäßburg in Siebenbürgen (Transsilvanien) im heutigen Rumänien geboren und erhielt den Beinamen Drăculea (deutsch „Der Sohn des Drachen“). 

Dieser sympathische Zeitgenosse soll der Legende nach seine Feinde auf besonders grausame Weise gefoltert und getötet haben. Zu seinen widerlichen Taten sollen Pfählen, Feuertod, Häutung, Rösten und Kochen sowie erzwungener Kannibalismus gehören. 

Mit Bram Stokers Roman „Dracula“ wurden die Nachtgestalten dann richtig populär. Eine der ersten und nicht autorisierten Adaptionen ist der deutsche Stummfilm „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ aus dem Jahr 1922. Und auch um HauptdarstellerMax Schreck ranken sich so manche Spekulationen – war er vielleicht selbst ein Blutsauger?


Gif via giphy.com

5.Exorzismusund der Fall der Anneliese Michel: „Der Exorzist“ aus dem Jahr 1973 ist einer der bekannten Genre-Filme überhaupt. Doch der wahre Horror ereignete sich drei Jahre später im fränkischen Klingenberg am Main. Hier starb die erst 23-jährige Studentin Anneliese Michel nach langem Leidensweg, völlig unterernährt und nach einer Vielzahl von tatsächlich praktizierten Teufelsaustreibungen.

Ihre streng katholischen Eltern konnten, genauso wie Anneliese selbst, die bei ihr diagnostizierte Epilepsieerkrankung jemals akzeptieren. In Filmen wie „Der Exorzismus der Emily Rose“ aus dem Jahr 2005 wird auch diese Geschichte wieder neu aufgelegt.


Gif via giphy.com

Foto: Joe Techapanupreeda/Shutterstock.com

Bleib immer up to date und erhalte die neuesten Nachrichten von virtualnights auch auf Facebook.
KLICKE AUF
und lies den Artikel weiter.

Für dich neu alle Nachrichten

Login

Jetzt bei virtualnights anmelden:

Passwort vergessen?