Achtung: Diese Tampon-Mythen solltest du nicht glauben

Diese Gerüchte stimmen einfach nicht.

Achtung: Diese Tampon-Mythen solltest du nicht glauben: Diese Gerüchte stimmen einfach nicht.
Quelle: AndreyCherkasov/Shutterstock.com

Manche Mädels bekommen sie schon mit 12 Jahren, andere erst mit 15 und einige bleiben sogar fast bis zu ihrem 20. Lebensjahr davon verschont. Die Rede ist natürlich von der Periode und die meisten von uns tragen während ihrer Tage Tampons. Damit ihr während der Menstruation sicher euren Alltag meistern könnt, solltet ihr folgende Dinge wissen.

Trotz eines immer größer werdenden Angebots an Binden, Menstruationstassen und speziellen Slips für das sogenannte „Free Bleeding“, ist der Tampon immer noch das beliebteste Damenhygieneprodukt. Nicht zuletzt durch seine einfache Anwendung, wollen 37 Prozent der Frauen unter 50 während ihrer Regelblutung nicht auf sie verzichten. Immer wieder geraten Tampons jedoch in die Kritik. Wir verraten dir, welche Mythen du auf keinen Fall glauben solltest.

Man kann sich damit entjungfern: Es ist höchst unwahrscheinlich, dass das Jungfernhäutchen durch den Gebrauch von Tampons einreißt. Durch die hormonelle Veränderung im Körper, wird es schon vor Eintreten der ersten Periode weich und nachgiebig. Also können auch Mädels, die sexuell noch nicht aktiv sind, ohne Probleme Tampons tragen. Für sie eignen sich vor allem die kleinen Größen.

Sport fällt während der Periode flach: Gerade Mädchen und Frauen, die ihre Tage haben, sollten sich ausreichend bewegen. Sport sorgt für Entspannung und kann sogar krampflösend wirken, wie auch Elle berichtet. Außerdem wird das Blut direkt im Körper vom Tampon aufgenommen und kann nicht einfach so „auslaufen“. Wer gerne schwimmen geht, sollte allerdings nach Verlassen des Wassers den Tampon wechseln.

Tampons dürfen nur kurz im Körper bleiben: Wie oft man Tampons wechseln sollte, richtet sich nach der Menge an Blut und ist somit eine sehr individuelle Sache. Empfohlen wird eine Tragezeit von maximal acht Stunden pro Tag, bestenfalls wechselt man den Tampon dann aus, wenn er vollgesogen ist. Nachts darf es auch mal länger sein. Vor dem Schlafengehen und nach dem Aufstehen sollte untenrum jedoch frisch nachgeladen werden.

Tampons sind unhygienisch und trocknen die Vagina aus: Auch wenn es online immer wieder von echten Horrorstories wimmelt, gibt es laut Aussagen von Experten keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass die Scheidenflora vom Gebrauch der Damenhygieneartikel negativ beeinflusst wird. Auch ein höheres Risiko für Trockenheit zwischen den Beinen kann nicht belegt werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte geprüfte Produkte, wie die von o.b. verwenden und immer die kleinstmögliche Größe nehmen. In Deutschland sind Hygienestandards besonders hoch und entsprechende Tampons daher unbedenklich.

TSS oder auch die „Tampon-Krankheit“: Hinter der Abkürzung TSS steckt das sogenannte „Toxische Schock Syndrom“, das durch das Bakterium Staphylococcus aureus verursacht wird. Immer wieder hört man von Schockgeschichten, bei denen Frauen und Mädchen nach dem Einführen eines Tampons plötzlich an TSS erkrankten. Daher ist es vielen auch als „Tampon-Krankheit“ bekannt. Tatsächlich trägt etwa die Hälfte aller Menschen das verantwortliche Bakterium auf der Haut. Somit können auch Männer vom TSS betroffen sein, wenn ihnen die entsprechenden Antikörper fehlen.

Foto: AndreyCherkasov/Shutterstock.com

 

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