Aggressiver Hahn verletzt Bauaufseher schwer

Gockelkampf mal anders!

Aggressiver Hahn verletzt Bauaufseher schwer: Gockelkampf mal anders!
Quelle: fortovik via Shutterstock (Symbolbild)

Albrecht R. aus E. im Landkreis Ebersberg überwachte an einem lauen Sommertag im Jahr 2013 einige Straßenbau-Arbeiten. Diese fanden in der unmittelbaren Nähe des Grundstücks eines Ehepaares statt, das einen Hahn hält. Das Tier kann sich im Garten frei bewegen. Oder sagen wir besser, es konnte sich frei bewegen.

Der ungebändigte Gockel attackierte Albrecht R. nämlich an dem besagten Tag. Der Bauarbeiter gab an, wegen dem Tier über die Straßenkante gestolpert zu sein. Herr R. stürzte und einer seiner Lendenwirbel brach. Da ihn der Hahn weiterhin attackierte, schleppte sich der Mann unter starken Schmerzen in ein Nachbarhaus. Hier fand er Hilfe und wurde medizinisch versorgt.

Hört sich lustig an, ist es aber gar nicht. Ein gebrochener Lendenwirbel verursacht nämlich extreme Schmerzen. Der 53-jährige Bauaufseher hat die Hahn-Besitzer verklagt und erhält Schmerzensgeld sowie Schadenersatz in Höhe von knapp 40.000 Euro.

Pass also auf, wenn Du das nächste Mal einem Hahn begegnest. Die Tiere sind sehr gefährlich und werden von vielen mittlerweile als „europäische Löwen“ bezeichnet.


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Foto: fortovik via Shutterstock (Symbolbild)

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