Besorgte Eltern listen auf : „10 Gründe, einen Kiffer NICHT zu daten"

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Besorgte Eltern listen auf : „10 Gründe, einen Kiffer NICHT zu daten": Dieser Artikel stößt nicht auf viel Gegenliebe.
Quelle: nisargmedia.com / Shutterstock.com

Dass Eltern um das Wohlergehen ihrer Kinde besorgt sind, ist verständlich. Und kaum eine Mama oder ein Papa auf dieser Welt wäre erfreut, wenn sie von dem Drogenkonsum ihres Nachwuchses erfahren würden. In den USA, wo in einigen Staaten der private Cannabisgebrauch legal ist, gehen die besorgten Eltern nun jetzt ganz neue Wege. 

Die Organisation „Parents Opposed to Pot“ hat sich auf die Fahne geschrieben, den Marihuana-Hype in den USA zur Strecken zu bringen. Um Jugendliche und junge Menschen vom Kiffen abzuhalten, greift der Elternverein gerne aber mal daneben. Der aktuelle Artikel „10 Reasons not to date a stoner“ wirkt für viele eher unfreiwillig komisch als überzeugend. Hier ein kleiner Auszug aus dem Text: 

1. Sie sind finanziell unsicher: Wenn du jemanden kennenlernst, der viel Zeit und Geld in Marihuana investiert, musst du am Ende die Rechnungen zahlen. [...]

3. Die Droge ist dein größter Konkurrent. Die Beziehung wird scheitern, sobald der Partner mehr Interesse am Gras als an dir zeigt. [...]

5. Du hast es schwerer Kinder zu bekommen, weil Cannabiskonsum zu Unfruchtbarkeit führen kann.

6. Dein Partner gibt sich keine Mühe an der Beziehung zu arbeiten, weil ihm einfach die Motivation dazu fehlt.

7. Wenn dein Partner ein Pro-Cannabis-Aktivist ist, wird er seine komplette Zeit und Energie in den Kampf für die Legalisierung stecken.

8. Dein Partner wird sich nicht an Kleinigkeiten erfreuen können – es sei denn, er oder sie ist high.

9. Du weißt nicht, wie sich dein Partner durch den Cannabiskonsum weiterentwickelt (Depressionen, etc.).

10. Du musst dich mit Stimmungsschwankungen wie Gereiztheit, Aggressionen und Depressionen auseinandersetzen.  

Natürlich ist mit Drogenkonsum niemals zu spaßen, zumal Marihuana nicht überall legal ist. Kritiker des Artikels sehen aber in der Auflistung eine Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Problemen sowie das Abstempeln von Kiffern als gesellschaftliche Versager.  

Vielleicht steckt in beiden Positionen ein Fünkchen Wahrheit. 

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