Bewährung für Kiffer-Oma: 72-Jährige dealte mit Gras

Ursprünglich war es nur für den Eigenkonsum gedacht.

Bewährung für Kiffer-Oma: 72-Jährige dealte mit Gras: Ursprünglich war es nur für den Eigenkonsum gedacht.
Quelle: Kristo-Gothard Hunor/Shutterstock.com & hanohiki/Shutterstock.com

Bei vielen Leuten sorgt Gras für echte Fressflashs. Daher nutzen es manche therapeutisch, um Appetitlosigkeit zu bekämpfen. So auch eine Rentnerin aus München, die allerdings noch etwas weiter ging.

Nach eigener Aussage, leidet die 72-jährige Münchenerin an Appetitlosigkeit und therapiert sich daher selbst mit Cannabis. Täglich konsumiert die Seniorin ein bis zwei Gramm, doch trotzdem hatte sie immer noch so viel Gras übrig. Was kann man da nur tun? Richtig, es gewinnbringend verkaufen. Das dachte sich zumindest die ältere Dame und bot kurzerhand ein Gramm für 15 Euro an, was sie selbst 10 Euro gekostet hatte.

Der private Drogenhandel flog schließlich auf, weil einer ihrer Kunden am Flughafen festgenommen wurde und daraufhin die Rentnerin bei der Polizei anschwärzte. Bei der Durchsuchung der Wohnung wurden mehr als 260 Gramm Marihuana im Keller und der Wohnung der 72-Jährigen gefunden, von denen ein Drittel zum Verkauf gedacht war – der Rest sollte für den Eigenkonsum genutzt werden.

Wie die Welt schreibt, gab die Frau vor Gericht zu, ein Jahr lang, in mindestens 24 Fällen gedealt zu haben. Aufgrund ihres Geständnisses und der Tatsache, dass die Angeklagte ein so hohes Alter hat und ohne Vorstrafen ist, fiel die Strafe relativ milde aus: Sie bekam eine Haftstrafe von einem Jahr und acht Monaten auf Bewährung. Zusätzlich muss sie 2.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation spenden.

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