Brutal & billig: Teenager-Gangs überfallen ihre Opfer jetzt mit Säure

Die Verletzungen sind ein Leben lang zu sehen.

Brutal & billig: Teenager-Gangs überfallen ihre Opfer jetzt mit Säure: Die Verletzungen sind ein Leben lang zu sehen.
Quelle: spacedrone808 / shutterstock.com

Momentan macht sich ein extrem grausamer und hinterhältiger Trend bei Jugendgangs breit: Sie überschütten ihre Opfer heimtückisch mit Säure.

Sie ätzt sich durch Haut, Fleisch und Knochen: Säure. In England greifen junge Täter auffällig oft zu der gefährlichen Flüssigkeit. Allein in diesem Jahr gab es in London bisher 66 Angriffe. 2016 waren es insgesamt 224 – niemals zuvor waren die Zahlen so erschreckend.

Mitte Juli erreichte der grausame Trend seinen vorläufigen Höhepunkt. In einer heißen Sommernacht attackierten zwei Täter in nur 90 Minuten fünf Menschen. In einem anderen Fall ist das Leben einer jungen Frau zerstört worden. Die 21-Jährige feierte gerade ihren Geburtstag, als ein Mann sie angriff. Er schleuderte einen Becher voller Säure durch das Autofenster: „Meine Pläne sind zerstört, die Schmerzen sind unerträglich“ schreibt das Opfer in einem tragischen, offenen Brief.

Im April sind gleich zwölf Menschen durch Säure verletzt worden, als Unbekannte die ätzende Substanz in einem Club versprühten.

Die Täter sind meist sehr jung und männlich. Peter Dziewulski arbeitet an einer Londoner Spezialklinik für Plastische Chirurgie und laut der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung spricht er von dem „Ausmaß einer Epidemie“.

Doch woher kommt der gruselige Trend? Britische Kriminologen vermuten, dass die jungen Gangster auf das ätzende Gift umgestiegen sind, weil die Polizei in der Vergangenheit extrem viele Messer beschlagnahmt hat. Außerdem ist die Säure extrem billig und lässt sich leicht besorgen. Dazu kommt, dass Menschen keine Strafe erwartet, wenn man sie mit Chemikalien erwischt. Führt jemand ein Messer mit sich, wird er dagegen sofort angeklagt.

Um gegen die fiesen Attacken anzugehen, plant die englische Regierung jetzt, Säure als „gefährliche Waffe“ einzustufen. Hoffentlich hilft diese Maßnahme.

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