„Cannabis Social Club” will Marihuana-Farm in Hessen eröffnen

Wird Wiesbaden die erste Stadt, in der Kiffen erlaubt ist?

„Cannabis Social Club” will Marihuana-Farm in Hessen eröffnen: Wird Wiesbaden die erste Stadt, in der Kiffen erlaubt ist?
Quelle: sruil / shutterstock.com

Ist es soweit und wir folgen unserem holländischen Nachbarn bezüglich einer entspannteren Drogenpolitik? Wenn es nach den Linken und den Piraten in Wiesbaden geht, dann ja. Die haben laut Frankfurter Rundschau nämlich den Plan, ein wissenschaftliches Projekt ins Leben zu rufen, das Kiffen legalisiert.

Das Projekt mit dem Namen „Cannabis Social Club“ soll „den Weg für eine realitätsgerechte und verantwortungsvolle Drogenpolitik breiten“.

Der Plan sieht wie folgt aus: Jeder Einwohner der Stadt kann Mitglied des Cannabis Social Clubs werden und seine Pflänzchen in den zur Verfügung gestellten Räumen anbauen, ernten und weiterverarbeiten. Pro Tag erhält man maximal ein Gramm, außerhalb des Clubs ist Mitgliedern der Besitz von bis zu sechs Gramm gestattet.

Ähnliche Projekte laufen bereits in Barcelona sowie in einigen in US-Bundesstatten und die ersten dabei gewonnenen Erkenntnisse sind sehr vielversprechend.

Die Parteien sind der Meinung, dass vor allem Kriminelle von dem aktuellen Grasverbot profitieren, weil die Herstellung und der Vertrieb allein in ihren Händen liegt. In dem angedachten Club wäre dann kein Platz mehr für kriminelle Machenschaften, weil die Mitglieder legale Selbstversorger sein würden.

So hätte auch die Politik einen Überblick und könnte bessere Präventionsarbeit leisten. Morgen stellen die Verantwortlichen ihr Kiffer-Projekt im Stadtparlament vor und wir sind gespannt, was dabei herauskommt.

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