Caspering: Ist das die neueste miese Dating-Masche?

Die "freundliche" Version des Ghostings ist gar nicht mal so nett.

Caspering: Ist das die neueste miese Dating-Masche?: Die "freundliche" Version des Ghostings ist gar nicht mal so nett.
Quelle: KM-Photography/Shutterstock.com

Kennst du noch Casper, den freundlichen Geist? Ganz so nett wie er, ist der neue Dating-Trend leider nicht. Doch tatsächlich könnte man Caspering als den kleinen Bruder des fiesen Ghostings bezeichnen. Wurdest du vielleicht auch schon Opfer?

Durch die große Bandbreite des heutigen Datings durch Apps, Portale und Co. sind leider nicht nur positive Auswirkungen entstanden. Denn so leicht wie man heutzutage jemanden kennenlernen kann, kann man auch abserviert und verletzt werden. Ganz oben auf der Liste der miesen Dating-Maschen ist dabei das Ghosting, bei dem sich der Typ – oder das Mädel – von jetzt auf gleich einfach ohne Vorwarnung nicht mehr meldet.

Doch von dieser Variante gib es nun auch eine „freundlichere“ Form: Caspering. Genau wie beim Ghosting beginnt alles ziemlich rosig. Man schreibt viel, trifft sich vielleicht sogar hin und wieder und alles scheint in Richtung Beziehung zu gehen. Doch statt des abrupten Endes wie beim Ghosting, ist es beim Caspering eher ein schleichender Prozess.

Foto via Casper.fandom.com

Das nahende Ende zeichnet sich oft dadurch ab, dass dein Schwarm plötzlich nicht mehr so schnell wie sonst antwortet. Erst denkt man, er meldet sich gar nicht mehr und dann kommt doch die erlösende Antwort und wir fühlen uns erleichtert. Wir leben so lange in dieser Ungewissheit, bis eben doch irgendwann die Nachricht kommt, dass man zwar ein super Mädchen ist, es aber einfach momentan nicht passt. Er weiß im Grunde schon die ganze Zeit, dass es nichts wird, hat aber einfach nicht den Mumm, es direkt zu sagen. Also lässt er uns am langen Arm verhungern und vertröstet uns häppchenweise, damit das Ende nicht ganz so schlimm ist und er nicht als Arsch dasteht.

Tut leider trotzdem ziemlich weh, Blödmann. Denn wie heißt es so schön: Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Während wir beim Ghosting zwar ziemlich überrumpelt werden, hängen wir beim Caspering leider total am Haken und haben immer noch Hoffnung. Wir zerbrechen uns tagelang den Kopf, während er mit der ganzen Sache längst abgeschlossen hat. Beides also nicht die feine englische Art.

Foto: KM-Photography/Shutterstock.com

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