Coffeeshop als Piraten-Wahlkampf

Mit Rauchwaren ins Politikgeschäft.

Coffeeshop als Piraten-Wahlkampf: Mit Rauchwaren ins Politikgeschäft.

Den ersten „Cannabis Social Club“ in Dresden will die Piraten-Partei in Dresden gründen. In der Tat könnte ein solcher Club schon bald zur Wirklichkeit werden und damit wären möglicherweise die Weichen für einen Coffeeshop in der sächsischen Stadt gelegt.

Die allseits umstrittene Piratenpartei setzt im Dredener Kommunalwahlkamp nicht auf politischen Stoff, sondern auf rauchbaren Stoff und zwar auf Marihuana. Bis zur Wahl am 25. Mai wollen die Piraten so um die Stimmen von Cannabis-Fans werben und vertreten damit auch eigene Interessen: Mit der Gründung eines „Cannabis Social Clubs“ wollen sie sich für die Entkriminalisierung der Droge einsetzen und die Eröffnung eines Coffeeshops in Dresden
durchbringen.

Rein rechtlich sind die Pläne der Piraten nicht einmal allzu utopisch. Laut Bild.de wäre es gemäß der Auskunft des Sozialministeriums möglich einen Coffeeshop zu eröffnen, sofern dies im öffentlichen Interesse geschieht. Gewinnen die Piraten in Dresden genug Wählerzahlen, um in den Stadtrat einzuziehen, könnten sie eben damit dieses öffentliche Interesse nachweisen. Möglicherweise könnten sie dann ihre Cannabis-Pläne vor den anderen Ratsmitgliedern vorbringen. Wie schwierig oder einfach sich jedoch die Durchsetzung gegen die anderen Ratsmitglieder gestalten wird, wird sich allerdings noch zeigen. Denn vorerst gilt es diesen Monat den neuen Stadtrat in der Kommunalwahl zu bestimmen. Bis dahin heißt es wohl für alle Marihuana-Freunde: Keep Calm and Have A Joint.

Post by Piratenpartei Dresden.

Foto: Screenshot Via Piraten-Dresden.de und Plants of Cannabis via Shutterstock.com.

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