Die EDM-Story: Alles nur Blabla?

Wo die wirklichen Wurzeln des EDM liegen!

Die EDM-Story: Alles nur Blabla?: Wo die wirklichen Wurzeln des EDM liegen!

Alle Welt redet von Electronic Dance Music. DJs und Milliardengeschäfte, Revolution und Musikgeschmack, Mainstream und Underground, von Tomorrowland bis Ultra Music Festival. Die Stories beherrschen die Szene-News und junge DJ-Stars wie Garrix und Harris laufen auf den iPods dieser Welt. Aber das ganze Blabla, von wegen EDM sei der neuste Schrei, ist faktisch nicht korrekt, wenn man die Geschichte der elektronischen Musik mal etwas genauer unter die Lupe nimmt! Wir erzählen euch deswegen die wahre Geschichte über EDM!

Der Begriff EDM, die Abkürzung für „Electronic Dance Music“, geisterte die amerikanischen Medien. Seit der zweiten Hälfte der 2000er Jahre, mit Daft Punks Album „Alive 2007“ und David Guettas erster Nummer Eins Platte „One Love“ in 2009, schlug eine von Synthesizern geprägte Musik hohe Wellen in den Vereinigten Staaten. Die US-Presse erfand daraufhin den neuen Namen für die neue Musikrichtung: die Electronic Dance Music.



Fakt ist aber, was vor wenigen Jahren in Amerika als neues Musik-Genre identifiziert wurde, ist tatsächlich weitaus älter. Electronic Dance Music ist zwar heute angesagter denn je und polarisiert vor allem in den USA, allerdings existiert sie nicht erst seit Calvin Harris, Afrojack und David Guetta! Denn vor EDM war Techno, vor Techno war House und vor House war Disco und Funk!

Seine Wurzeln trägt die EDM in Wahrheit in Europa und erlangte in den USA erst danach seinen tatsächlichen Boom. Mit David Guetta erlangte Frankreich in den 90ern Popularität. Anschließend schaffte es Guetta in die amerikanischen Billboard-Charts und damit auch den Sprung in die dort noch unbekannte EDM-Szene. Mit der Loveparade wurde lange bevor Amerika den EDM-Trend entdeckte, der Grundstein für die elektronische Musik in Europa gelegt. Belgien schaffte es als europäisches Land mit dem Tomorrowland Festival eine feste Institution in der EDM-Geschichte zu werden. Von wegen USA! Und wo wir schon dabei sind: Daft Punk sind übrigens auch Franzosen!



GregStainer vom Duo Hollaphonic beschreibt EDM sogar als Electro-House. Seiner Meinung nach stammen viele Klänge und Melodien aus der House-Musik. Außerdem erkennt man EDM sehr gut an dem einsetzenden Beat, dem sogenannten Beat Drop. Bass und der Beat setzen nach einem Break lautstark ein.

Was allerdings unumstritten ist: EDM steht für einen internationalen Mega-Trend, der eine riesige Geldmaschine aus Musik und Fans in Gang hält und weltweit für Spaß, Tanz, Liebe und den Zeitgeist der 2010er Jahre steht. EDM ist mehr, als eine Musikrichtung (obwohl es auf Beatport dafür immer noch kein eigenes Genre gibt). EDM ist ein Lebensgefühl, dass Menschen rund um den Globus begeistert und gelebt wird. Dabei ist es egal, wie jeder EDM empfindet oder wie lange sich Avicii & Co. noch halten werden, solange friedlich miteinander gefeiert wird. In diesem Sinne: Peace, Love & EDM!


Foto: Screenshot Video via Youtube.de
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