Die perfekte Dinnerparty: So gelingt sie stressfrei

Easy einen unvergesslichen Abend servieren.

Die perfekte Dinnerparty: So gelingt sie stressfrei: Easy einen unvergesslichen Abend servieren.
Quelle: fotolia.de © Jacob Lund

Eine Dinnerparty ist mehr als einfach nur ein gemeinsames Abendessen. Wer Gäste zu einer Dinnerparty einlädt, möchte in der Regel ein aufwendiges Essen kochen, möchte vor allem auch, dass das Ambiente stimmt, die Eingeladenen sich wohlfühlen und man gemeinsam einen spaßigen und schönen Abend genießt. Viele Hobbyköchinnen träumen davon, einmal eine so große und aufwendige Dinnerparty zu schmeißen – der Gedanke aber, dass etwas schiefgehen könnte und der Abend zum Desaster wird, ist für viele zu einschüchternd. Außerdem stellen sich die Fragen: Was heißt eigentlich "perfekt", wenn es um die Dinnerparty geht? Geht es um anspruchsvolle Gerichte? Oder ist die Unterhaltung der Gäste wichtiger? Welche Details sind entscheidend? All diese Fragen und mehr wollen wir im Folgenden beantworten, um die Angst vor der Dinnerparty zu minimieren und den Plan, eine solche zu schmeißen, endlich umsetzbar zu machen.

Eine umfassende Vorbereitung

Datum, Thema und Einladungen

Eins vorweg: Vollkommen stressfrei wird die Vorbereitung vermutlich nicht werden – auch, wenn wir das der Titel dieses Beitrags verspricht. Denn ein bisschen Stress macht sich wohl jeder, der Gäste zu einer Dinnerparty empfängt und der diesen Gästen etwas bieten möchten. Dennoch lässt sich die Chance, in stressige Situationen zu geraten oder Fehler zu machen, die einem aus dem Konzept bringen, mit der richtigen Vorbereitung vermeiden. Und zu dieser Vorbereitung gehörtzunächst, dass früh genug mit der Planung der Dinnerparty begonnen wird.

Früh genug heißt: Wirklich früh genug. Wenn alles "perfekt" werden soll, darf gerne schon 6 oder gar 8 Wochen vor der Dinnerparty mit der Planung begonnen werden. Denn zunächst ist ja ein Datum zufinden, das sich eignet und das den Gästen gelegen kommt. Von dem Gedanken, dass alle kommen, an die man denkt, sollte sich verabschiedet werden. Wenn von zehn Eingeladenen zum Beispiel zwei Gäste nicht kommen, ist das schon ein Erfolg und kein Grund, die Party wieder zu verschieben. Das Datum darf also durchaus nach eigenen Vorstellungen festgelegt werden, noch bevor die genauen Gäste feststehen. Stellt sich dann heraus, dass die meisten nicht kommen können, kann immer noch umgeplant werden.

Der Dinnerparty lässt sich von Anfang an etwas Extravagantes verleihen, indem ein Thema oder Motto gewählt wird. Das kann beispielsweise sein:

  •          Meer und Berge
  •          Französische Landhausküche
  •          Asiatische Tradition
  •          Deutsche Spezialitäten
  •          Jahreszeiten
  •          uvm.

Hochwertige Einladungskarten, die passend zum Motto gestaltet werden, erhöhen die Chance, dass die Gäste auch wirklich kommen. Damit wird ihnen klar: Das ist kein herkömmliches Abendessen, sondern etwas Besonderes. Angaben, wie die eigene Telefonnummer, E-Mail-Adresse und eventuell eine Zusage-Frist erleichtern die Planung – gerade was die benötigte Menge an Lebensmitteln angeht. 

Die Gäste

Wer hätte es gedacht: Bevor die Einladungen rausgehen, müssen natürlich die genauen Gäste festgelegt werden, damit die Karten mit Namen personalisiert werden können. Egal, welches Motto man gewählt hat – ob vor oder nach Festlegung der Gäste –, der Plan sollte flexibel genug sein, um Vorlieben, Allergien usw. der Gäste berücksichtigen zu können. Nichts ist schlimmer, als am Abend des Geschehens festzustellen, dass einer der Gäste etwa allergisch auf Nüsse ist und somit zum Beispiel Vor- und Nachspeise aussetzen muss. Sind Vegetarier oder Veganer unter den Eingeladenen, muss das gesamte Menü auf sie abgestimmt werden, bzw. es muss Alternativen für bestimmte Speisen geben, die sie nicht essen können.

Was die Art der Gäste selbst angeht, gilt übrigens: Die spannendsten und schönsten Dinnerpartys zeichnen sich durch eine harmonische, aber durchaus heterogene Gruppe an Eingeladenen aus. Wichtig ist, zu vermeiden, dass extreme Reibungspunkte bestehen. Gäste, die sich ernsthaft streiten, können eine Party schnell komplett ruinieren. 

Den Tisch decken

Grundlagen

Fast wichtiger als das Essen selbst, sind nicht nur die richtigen Gäste, sondern auch das Ambiente, in welchem diese miteinander essen und sich unterhalten. Allem voran steht natürlich der Tisch, denn hier verbringen die Gäste den Großteil des Abends.

Zunächst gilt es, sich an die allgemeine Etikette des Tischdeckens zu halten:

  •          Die Gläser für die Getränke werden, zusammen mit dem Suppenlöffel und den Messern rechts neben den Tellern platziert. Die Gläser selbstverständlich weiter oben
  •          Direkt über dem Messer für das Hauptgericht ist das Wasserglas zu platzieren. Das Weinglas steht rechts neben dem Wasserglas
  •          Der Beilagenteller befindet sich links neben dem Platz oder auf dem Hauptspeisenteller
  •          Das Besteck für das Dessert kann entweder links oder rechts vom Teller oder aber auch auf 12 Uhr zusammen mit dem Löffel nach links und der Gabel nach rechts zeigend gelegt werden
  •          Damit Gäste nicht den Überblick verlieren, sollten auf jeder Seite des Tellers maximal drei Besteckteile liegen

Für Brot, das eventuell etwa zum Salat gereicht wird, eignen sich kleine, nette Körbchen, die mit einer Serviette ausgelegt werden. Butter oder andere Aufstriche werden in kleinen Schälchen serviert. Der Ausschank von Getränken erfolgt entweder in Karaffen oder in schönen Glasflaschen. Plastikflaschen haben bei einer Dinnerparty auf dem Tisch nichts verloren. 

Die Servietten

Hochwertige und ästhetisch gefaltete Servietten verleihen dem Tisch einen ganz besonderen Look und dienen schon als erstes adäquates Deko-Element. Am tollsten ist es natürlich, wenn die Servietten eine ganz besondere Faltung erhalten, um die Gäste zum Staunen zu bringen. Es gibt zahlreiche Varianten mit Anleitung, wie sich vornehmlich Stoffservietten schön falten lassen. Wem das Falten aber einfach nicht gelingen will, der kann Servietten beispielsweise auch einfach aufrollen und sie mit einem Zweig Blumen oder etwa Lavendel und Rosmarin garnieren. Die Blumen und Kräuter sehen nicht nur schön aus, sie sorgen auch für einen angenehmen, frischen Duft am Tisch.

Die Gläser

Diejenigen, die keinen Alkohol trinken, freuen sich übrigens über ebenfalls schöne Gläser, in denen alkoholfreie Cocktails und Ähnliches serviert werden. Man sollte ihnen nicht nur ein einfaches Wasserglas vor die Nase setzen, während die anderen aus drei verschiedenen Gläsern für Alkoholika trinken.Schöne Gläser sind bei einer perfekten Dinnerparty ebenfalls Pflicht. Wichtig ist hier, dass es Gläser für nichtalkoholische Getränke und für Alkoholika, vornehmlich für Wein, gibt. Es lässt sich kaum ändern, aber viele Weinkenner legen besonderen Wert darauf, einen guten Tropfen auch in einem ihm angemessenen Weinglas serviert zu bekommen. Wer sich nicht ganz so gut auskennt, sollte sich also bestenfalls einen Überblick über die diversen Glastypen verschaffen und, falls die Gläser nicht im Haus sind, eventuell noch Gläser dazukaufen. Überflüssig sind gute Weingläser nie – bei feierlichen Anlässen machen sie immer einiges her. 


Foto: fotolia.de © Igor Link

Das i-Tüpfelchen

Das i-Tüpfelchen des perfekt gedeckten Tischs bildet die Tischdeko. Diese wird oft überbewertet, ist doch eine schöne Tischdecke und das angemessene Gedeck oft schon fast genug. Außerdem nehmen 

schöne Teller, Gläser und gutes Geschirr meistens so viel Platz ein, dass kaum noch Platz für großartige Dekoration bleibt. Dennoch kann mit einfachen Mitteln noch etwas draufgesetzt werden.

Zu empfehlen sind immer duftarme Blumen, die sparsam verteilt werden, kleine Vasen, Kerzen (auch in Gläsern – vielleicht schwimmend in Wasser) und eventuell Tischkärtchen. Große Leuchter, Landschaften aus Gewürzen, Rosenblättern, Blumensträußen, Geflechten und Sonstigem, sind zu vermeiden. Sie sind aufwendig, zu pompös und lenken oft zu sehr vom wesentlichen ab.

Das "perfekte" Menü

Wir finden: Jein. Natürlich ist es schade, eine aufwendige Dinnerparty zu veranstalten, bei der das Essen nicht schmeckt und zu wenig Getränke dazu angeboten werden können. Stimmt aber das Drumherum und versucht man seine Gäste in allen Belange sonst zu umsorgen, fällt einmal eine missglückte Beilage oder ein fades Dessert nicht so sehr ins Gewicht. Deshalb ist hier vorab zu sagen: Entspannung ist angesagt. Die Gäste wollen einen schönen Abend haben und kommen nicht, um Punkte und Wertungen zu verteilen. Hauptsache, es schmeckt auch einigermaßen – und das sollte ja machbar sein. Für viele der Wohl größte Sorgenpunkt ist das Menü. Schließlich geht es bei der perfekten Dinnerparty doch in erster Linie auch ums perfekte Essen und Trinken. Oder?


Foto: fotolia.de © mashiki 

Die Getränke

Es ist nun einmal so: Gute Weine machen die halbe Miete bei Getränken für eine Dinnerparty aus. Außerdem Wer selbst gerne Wein trinkt und sich auskennt, sollte diesen Umstand nutzen. Es gibt kaum etwas, was so große Freude macht, wie sich im Voraus zu überlegen, welcher Wein zu welchem Gang kombiniert werden könnte. Das Pairing gelingt am besten, wenn beim Weinhändler des Vertrauens die entsprechenden Weine probiert werden können. Natürlich nimmt das eine gewisse Zeit in Anspruch, wenn dort neben Weißwein, Rotwein und Dessertwein dann auch noch ein Digestif ausgesucht werden soll – es lohnt sich aber einfach.

Daneben ist ausreichend Wasser – still und mit Kohlensäure –, das stets auf dem Tisch bereitstehend sollte, wichtig. Man sollte es vermeiden, dass Gäste ständig nach Nachschub fragen müssen. Sie machen das natürlich eher ungerne und fühlen sich dann mitunter nicht wohl. Als Pendant zu alkoholischen Getränken und vor allem zum Wein, ist es schön, Gästen, die nüchtern bleiben, beliebte, alkoholfreie Cocktails anzubieten. Auch Tee und Kaffee – vor allem für vor oder nach dem Essen – sollte genug im Haus sein.

Die Vorspeise(n)

Das Wichtigste bei der Vorspeise, bzw. der Vorspeisen: Sie sollten bestenfalls schon fertig sein, bevor die Gäste überhaupt erst angekommen sind. Ansonsten muss immer hektisch zwischen Küche und Gästen hin- und hergerannt werden, was Stress in den gemütlichen Abend bringt. Ein Soufflé etwa, das zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt aus dem Ofen muss, ist also eine ungünstige Wahl. Besser 

sind Suppen, die noch einmal schnell heißgemacht werden können oder Salate, die es nur nochanzumachen und zu garnieren gilt. Selbst einfachere Salate können für die perfekte Dinnerparty passend gemacht werden, indem feine, frische Kräuter, einige geröstete Nüsse und Croutons als Garnitur beigefügt werden. Suppen lassen sich damit natürlich genauso gut verfeinern.

Apropos Nüsschen: Einige Gäste kommen vielleicht schon mit richtig knurrendem Magen zur Tür herein. Da mit der Vorspeise aber eventuell noch auf andere Gäste gewartet werden muss, könnte es zu Ungeduld und angespannter Stimmung kommen. Das lässt sich vermeiden, wenn zu einem Begrüßungsdrink einfach ein paar Schälchen mit Nüsschen und anderen beliebten Knabbereien, Blätterteigstangen oder auch Oliven gereicht werden. 

Der Hauptgang

Der Hauptgang soll bei der Dinnerparty natürlich das Highlight und damit etwas Besonderes sein. Das bedeutet allerdings nicht, dass das Rezept besonders komplex und das Gericht besonders schwierig zu kochen sein muss. Besonders bedeutet vielmehr, dass etwas gekocht wird, was vielleicht in dieser Form noch nicht jeder gegessen hat. Es geht also darum, die Geschmacksknospen der Gäste anzuregen und durchaus auch einmal ungewöhnlichere Kombinationen auszuprobieren. Selbst, wenn eine dieser Kombinationen manchen Gästen nicht so zusagt, haben sie dann immerhin den Eindruck, dass sich Gedanken gemacht wurden und dass man Dinge gewagt hat, die bei "normalen" Abendessen sonst eher nicht gewagt werden.

Ansonsten gilt, wie gesagt, auch die Hauptspeise eher einfach zu halten, damit auch wirklich nichts schiefgehen kann. Basics, wie frisches Gemüse, ein gutes Safran-Risotto, gegrillter Fisch usw. eignen sich hervorragend, weil dies die meisten Gäste essen. Zum Fisch kann dann etwa fruchtige Rote Bete, Apfel-Meerrettich-Schaum oder sonstige ausgefallene Zutat kombiniert werden, um Geschmackerlebnisse zu fördern. Wichtig ist natürlich immer, selbst zu probieren, um festzustellen, ob die Experimente auch wirklich schmackhaft sind. Und zwar am besten in einem Probedurchlauf, wo das ganze Menü entweder nur für sich oder für eine weitere Person getestet und verfeinert wird. Anschließend fällt es auch leichter, zu entscheiden, welche Zutaten wie vielleicht schon vorbereitet werden können, damit das Kochen am Abend der Dinnerparty schneller und einfacher von der Hand geht.

Der Spezialtipp: Wer gutes Brot, gutes Olivenöl und gute Butter im Haus hat und diese zusammen mit Salz auf den Tisch stellt, vermeidet unzufriedene Gäste. Denn wem die Hauptspeise nicht schmeckt und wer davon nur wenig isst, der kann sich immerhin mit den leckeren und sicheren "Beilagen" satt essen.

Das Dessert

Dürfen bei der Hauptspeise durchaus auch einmal gewagtere Kombinationen klassischer Zutaten stattfinden, sollte beim Dessert wirklich auf Nummer Sicher gegangen werden. Denn wem die Hauptspeise nicht mundet, der kann sich zumindest beim Dessert zurücklehnen und noch einmal voll und ganz einen leckeren Kuchen mit Sahne, ein Parfait, eine Mousse au Chocolat oder ein Panna cotta im Glas genießen. Zum einen schmecken diese Desserts wirklich fast jedem und zum anderen lassen sie sich wunderbar schon am Vorabend zubereiten und in den Gefrier- oder Kühlschrank stellen, um am Abend der Dinnerparty nur noch hervorgeholt und, mit einigen leckeren Früchten oder einer Fruchtsoße garniert, serviert zu werden. Desserts und essbare Dekorationselemente lassen sich übrigens am einfachsten schön drapieren. Von Soßenmustern, essbaren Blüten und Schokostangen über kunstvoll aufgeschnittene Feigen oder Erdbeeren sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.


Foto: fotolia.de © A_Lein 

Clever einkaufen und kochen

Damit das Menü auch so glückt, wie man es sich als Gastgeberin so vorstellt, ist es nicht nur wichtig, sich beim Kochen auf das Wesentliche zu konzentrieren und bestenfalls etwas zu kochen, das man schon einmal so zubereitet hat, es ist auch wichtig, sich gut vorzubereiten. Und dazu wiederum gehört nicht nur, die Zutaten am Tag der Dinnerparty etwa in kleinen Schälchen parat zu haben, um sie nur noch in Topf, Pfanne und auf das Blech zu werfen, sondern auch, clever einzukaufen.

So sollten die Dinge, die nicht frisch zu kaufen sind, schon mindestens drei Tage vor der Dinnerparty besorgt werden. Dann gilt es, eine Liste mit den Lebensmitteln zu erstellen, die frisch zu kaufen sind, um diese am Tag der Party zu kaufen oder abzuholen. Abgeholt werden muss nämlich oft gutes Fleisch oder Fisch, die wiederum bei einer guten Metzgerei oder einem Fischhandel vorzubestellen sind. Es gilt hierfür, früh genug Informationen einzuholen, was wo angeboten wird, wieviel was kostet und welche Qualität die Lebensmittel haben. Bei der Menge gilt: Pro Person lieber noch eine viertel Portion der im Rezept angegebenen Menge draufpacken, damit am Ende nicht noch einige Gäste Hunger haben, aber kein Essen mehr angeboten werden kann. Frisch gekauft werden sollte aus geschmacklichen Gründen übrigens vor allem:

  •          Fleisch
  •          Fisch
  •          Gemüse
  •          Obst
  •          Salat
  •          Brot
  •          Blumen 

Den Gästen einen schönen Abend bereiten

Wie schon mehrmals erwähnt zeichnet sich eine perfekte Dinnerparty nicht unbedingt durch perfekt zubereitetes Essen aus. Es geht eher darum, Gäste zu umsorgen, das Ambiente passend zu machen und für eine schöne Stimmung zu sorgen. Abschließend haben wir noch einige Anregungen zusammengetragen, wie das am besten gelingen kann:

  •          Aperitifs sollten im Grunde erst angeboten werden, wenn auch wirklich alle Gäste angekommen sind und sobald sie sich akklimatisiert haben. So stehen einmal alle beisammen, stoßen an und beginnen den Abend mit einer Art feierlichem, kleinen Ritual. Anschließend sind sie zu den Plätzen zu bringen. Wer übrigens schon früher eintrifft, als alle anderen, darf durchaus mit kleinen Aufgaben betreut werden. Die meisten Gäste helfen gerne und langweilen sich sonst eher
  •          Den Kern der guten Stimmung auf der perfekten Dinnerparty bilden gute und anregende Gespräche. Kennen sich Gäste noch nicht so gut, sollten sie noch einmal vorgestellt werden, wobei die Gastgeberin gerne eine oder zwei positive interessante Fakten über die gerade vorgestellte Person erwähnen kann. Damit bietet er eine gute Grundlage, auf welcher die Eingeladenen miteinander in ungezwungene Gespräche kommen können und wodurch sich peinliches Schweigen vermeiden lässt

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  •          Egal, was passiert und wie Gäste vielleicht auch auf bestimmte Dinge reagieren oder wie sie sich beim Essen verhalten – Es gilt, nichts persönlich oder zu ernst zu nehmen. Sortiert jemand einen Schnitz Orange aus dem Salat, schmeckt ihm Orange im Salat vielleicht einfach nicht so gut. Genauso, wie jeder irgendetwas nicht mag. Sich darüber den Kopf zu zerbrechen, bringt aber nichts. Und auch für die eventuell schlechte Laune oder Ruppigkeit eines Gastes kann der Gastgeber nichts. Es gilt, freundlich und locker zu bleiben und sich die Stimmung nicht durch Details verderben zu lassenSinnvoll ist es immer, den Aperitif an einem anderen Ort anzubieten, als das Menü. Denn Ortswechsel vom Wohnzimmer ins Esszimmer und schließlich vielleicht auf die Terrasse sind wunderbare Gelegenheiten für Gäste, sich nicht nur die Beine zu vertreten, sondern eventuell auch einmal mit anderen Personen ins Gespräch zu kommen
  •          Bei allem Einsatz, sollte man doch als Gastgeberin selbst auch versuchen, sich zu entspannen und den Abend zu genießen. Es geht nicht darum, den Gästen irgendetwas zu beweisen oder sie alle paar Minuten zu fragen, ob man noch etwas für sie tun kann. Das stresst die Eingeladenen im Zweifelsfall eher, als dass sie sich richtig wohlfühlen können. So sollten Gastgeberinnen letzten Endes doch auch selbst zum Gast auf der eigenen Dinnerparty werden und mit den anderen den Abend genießen, ohne ständig irgendwelche Pflichten im Kopf zu haben, denen – vor allem nach einem gelungenen Essen – gar nicht mehr unbedingt nachgekommen werden muss. Denn dann sind sowieso alle entspannt und lassen den Abend bei einem weiteren Gläschen in netter Atmosphäre ganz allmählich ruhiger werden und ausklingen.
Foto: fotolia.de © Jacob Lund
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