Diese Dinge wußtest du noch nicht über Fußball

Wissens-Snacks für WM-Geschädigte.

Diese Dinge wußtest du noch nicht über Fußball: Wissens-Snacks für WM-Geschädigte.
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Die WM ist gut überstanden und wird in so manchem von euch den Kick-Interessierten erweckt haben. Damit Ihr euch nicht durch unzählige Wikipedia-Seiten buddeln müsst, haben wir einige coole Fußball-Standards zusammengestellt.

Wenn die diesjährige WM (mal wieder) eines gezeigt hat, dann, dass selbst im Profi-Fußball immer noch die meisten Tore aus Standardsituationen herausfallen. Natürlich habt Ihr während der aufregenden WM-Wochen wieder viele Fußball-Facts mitbekommen – umfangreiche Berichterstattung sei Dank. Allerdings: Zum echten Wissens-Jedi wird man mit solchen Knowledge-Häppchen nicht und mit dem reinen Runterbeten der Abseitsregularien kann man bei der nächsten Party auch keinen mehr vom Hocker reißen. Kein Problem, wir haben für den folgenden Artikel Fußballwissen zusammengesucht, das wirklich rockt.

1. Die erste „richtige“ Mannschaft nach heutigem Verständnis

Eigentlich besteht dieser erste Punkt aus zwei Elementen – und beide sind elementar für den gesamten Fußball. Also: Dass England als Mutterland des Fußballs bezeichnet wird, sollte euch bekannt sein. Eigentlich ist das nicht so ganz richtig, denn mittlerweile wissen Forscher, dass es schon vor unserer Zeitrechnung im alten China ein ähnliches Spiel gegeben hat – inklusive Torwart und sogar luftgefüllten Bällen.

Doch für diesen Punkt betrachten wir neuzeitlichen Fußball. Und da kommt England eine ganz besondere Rolle zu. In den frühen 1800ern war es dort extrem trendy, seine Kids an Privatinternate zu schicken. Dort spielte Sport eine gewaltige Rolle – zwecks „Leibesertüchtigung“. Und weil Teamgeist ebenso großgeschrieben wurde, kam es, dass viele der Schulen ziemlich schnell ein Spiel spielten, aus heutiger Sicht eine Mischung aus Rugby und Fußball. Allerdings ohne einheitliche (und oft genug irgendwelche) Regeln.

Dann passierten mehrere Dinge ziemlich zeitnah:

  1. 1843 wird der Guy’s Hospital Football Club gegründet. Er besteht auch heute noch, war aber auch damals kein echter Fußballclub, weil seine Sportart eher dem modernen Rugby ähnelte und er auch heute noch in dieser Disziplin unterwegs ist.
  2. 1848 setzen sich einige Studenten der Cambridge-University zusammen und schreiben zum ersten Mal wirklich verbindliche Regeln für das Spiel, die sogenannten Cambridge-Regeln, fest.
  3. 1857 wird der Sheffield Football Club gegründet. Und dem wiederum verdanken wir fast alles was wir heute unter Fußball verstehen.

Sheffield spielte damals in dieser recht regellosen Zeit nicht nur Fußball, der auch nach heutigem Verständnis noch als solcher durchgeht, sondern stellte zwei Jahre später auch die sogenannten Sheffield-Rules auf. Dazu gehörten Freistöße ebenso wie Ecken, Einwürfe und das Verbot, den Ball mit der Hand zu berühren

„Gol da Almanha“ – es passt einfach auf jede Lebenslage, in denen es einfach gar nicht so läuft, wie man es sich vorgestellt hat.
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Die Sheffield-Regeln verbreiteten sich rasend schnell quer durch England – und führten zu einer Menge Zankerei. Denn: Nicht jedes Team wollte die Sache mit den Händen aufgeben. Als die englische Football Association genau das allerdings 1871 in die offiziellen Statuten aufnahm, kam es zum großen Bruch. Die, die mitmachten, spielten künftig Fußball, alle anderen Rugby. Und dem FC Sheffield gebührt die Ehre, das erste moderne Fußballteam zu sein.

2. Das Spiel, das Einzug in die Alltagssprache einer ganzen Nation gefunden hat

Es gibt so manche Matches, die in einem (oder auch mehreren) Ländern Eingang ins Allgemeinwissen abseits echter Fußballfans gefunden haben. Bei unseren österreichischen Nachbarn ist es beispielsweise das Wunder von Córdoba, ein Match aus der 1978er WM in Argentinien, bei dem die Österreicher die Deutschen (damals amtierender Weltmeister) 2:3 vom Platz schickten (weshalb das Spiel bei uns auch eher als Schmach von Córdoba bekannt ist).

Allerdings ist es aus der gesamten Fußballgeschichte nur ein einziges Mal bekannt, dass ein Spiel einen solchen Einfluss hatte, dass es auch in die Alltagssprache einging. Einmal mehr ist Deutschland beteiligt; wir waren es, die bei der WM 2014 im Halbfinale Brasilien mit 1:7 vom Platz fegten. Und das war für die wohl fußballverrückteste Nation der Welt nicht nur irgendeine Niederlage, sondern die Urgroßmutter aller krassen Niederlagen.

Immer wieder mussten die brasilianischen Fans ihre TV-Sprecher „Gol da Alemanha“ („Tor für Deutschland“) sagen hören. Vielleicht zu oft. Denn dieser Satz wurde in den Tagen nach dem Spiel plötzlich überall gesprochen, wo einer hart failte. Die frisch gebackene Pizza fällt mit dem Gesicht auf den Boden? „Gol da Alemanha!“. Dein Auto bleibt mit leerem Tank 500 Meter vor der Tanke liegen? „Gol da Alemanha!“. Überall dort, wo das Leben Nackenschläge verteilt, nehmen es die Brasilianer seit dem 8. Juli 2014 gelassen und sagen diesen Satz. Und falls irgendwas richtig schiefläuft, wo Gol da Alemanha nicht mehr ausreicht, sagt man eben (lautmalerisch) „sätschi um“ – sieben zu eins.

3. Die Idee, innerhalb Europas einen Pokal der Meister auszukämpfen

Nachdem die Engländer in den ausgehenden 1800ern einen schwunghaften Ligabetrieb aufgezogen hatten, zog der Rest des Kontinents schnell nach. Und in jedem Land ging es immer nur um eines: Wer ist King of Kings, Best of the Best, der Ober-Muchacho, der Landesmeister wird?

Und bis nach dem Zweiten Weltkrieg funktionierte die Sache auch gut. Jedes Land kochte sein eigenes Fußballsüppchen, jeder hatte einen eigenen Champion und für alles andere gab es Europa- und Weltmeisterschaften. Allerdings lag und liegt es in der Natur dieser Cups, dass dabei eben Nationalmannschaften aufliefen, keine Einzelclubs. Allein am Stammtisch sorgte das für jede Menge Zündstoff: War jetzt Rot-Weiss Essen das bessere Team oder der FC Chelsea? (Beide in ihren jeweiligen Ländern Meister der 1954/55er Saison).

Genau das wurmte nicht nur normale Fans, sondern auch den französischen Sportjournalisten Gabriel Hanot – dem ging es mächtig auf den Zeiger, dass seine englischen Schreiberkollegen den Premier-League-Meister oft genug auch in Personalunion zum Weltmeister deklarierten. Angetrieben von dem Wunsch, der britischen Presse ihre Überheblichkeit in your Face zu reiben, dachte sich Hanot mal eben ein komplett neues Matchsystem aus – den Europapokal der Landesmeister. Und den kennt auch Ihr heute noch, allerdings im neuen Gewand der UEFA Champions League.

Übrigens: Hanots Feldzug gegen die britische Presse war verdammt erfolgreich. Denn die ersten fünf Jahre in Folge wurde Real Madrid Europapokalsieger und erst nach zwölf Jahren holte sich mit Celtic Glasgow ein Team von der Insel den Cup.

Quelle: UEFA.com


4. Der erste WM-Song, den der darin Besungene wirklich von Herzen hasste

Keine WM ohne passenden Song – ob nun international wie Shakira’s „Waka Waka“ oder national wie „54, 74, 90, 2006“ von den Sportfreunden Stiller. Und egal wie gut oder schlecht, passend oder unpassend der Song auch ist, die meisten Leute sind ihm zumindest halbwegs positiv gestimmt – okay, gegen Ende des Matches kann allenfalls der Nerv-Faktor etwas gestiegen sein, weil der Track wirklich überall dreimal am Tag läuft.

Dann gibt es noch die andere Kategorie von Liedern. Die, die eher so zumfremdschämen sind, wie „Fußball ist unser Leben“, das die deutsche Nationalelf für die WM 1974 einsang. Aber: Selbst da konnten alle Beteiligten wenigstens auch über sich selbst lachen. Weniger humorig drauf war indes Berti Vogts. Der war zwischen 1990 und 1998 Bundestrainer. Zur WM 1994 in den USA reiste dann auch ein „Reporter“ an, den damals noch kein Schwein kannte – und er hatte auch einen Song im Gepäck: „Böörti, Böörti Vogts“.

Der Reporter war ein junger Stefan Raab, sein Sender Viva und der Song, naja, nicht wirklich schmeichelhaft für den obersten Fußballchef („Wer muss schon um acht ins Bett? Böörti Vogts…“). Kein Wunder also, dass es „Terrier“ Vogts nicht ganz so sportlich nahm: „Dieser Mensch ist doch ein niveauloses Musiktalent“ (Viele Jahre nach der WM in einem ZEIT-Interview).

Schließlich war auch der WM-Song 2014 umstritten und stand in der Kritik die Gastgeben zu beleidigen. Andere fanden Gefallen daran und feierten den Song als Party- und Stimmungshit.

5. Die genormten Eckdaten rund um alles, was sich auf dem Platz befindet

Kennt Ihr noch „Wetten, dass…?!“. Die Sendung, in der immer wieder Leute auftraten, die irgendwelche krassen Talente draufhatten? Zu den Hochzeiten der Show gabs darüber mal einen Witz:

Kommt ein Mann zu „Wetten, dass?!“, und sagt, dass er alles, wirklich alles über Fußball wüsste. Fragt der Moderator: Wie viele Löcher hat das Tornetz?“

Ihr liegt nicht vor Lachen auf dem Boden? Na gut, Fail. Aber der Witz sollte euch eines zu denken geben: Wie krass ist eigentlich beim Fußball alles genormt? Nicht so viel, wie man glauben sollte:

  • Nur Fifa und UEFA geben eine feste Feldgröße vor, und zwar 105 x 68 Meter. Beim DFB ist alles zwischen 90 x 45m und 120 x 90m erlaubt – für internationale Spiele gelten noch einmal andere Maße:100 x 64m bis 110 x 75m.
  • Die DIN 748 definiert, welche Abmessungen das Tor haben muss, aus welchen Materialien es besteht und wie standfest es sein darf.
  • Für die Markierungen auf dem Platz gelten Werkstoffanforderungen (Kreide) und natürlich bestimmte Maße.

Wundert euch allerdings nicht: Fürs Tornetz gibt es keine Vorgaben hinsichtlich der Maschenanzahl – dafür aber ein Verbot, es mit Werbung zu bedrucken.

Auch wenn die Abmessungen des Fußballplatzes selbst variieren können, so legen doch die Markierungen die wichtigsten Distanzen fest.
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6. Die wohl krasseste „dritte Halbzeit“

Dass sich nach Spielen immer wieder „Fans“ gegenseitig die Jacke ausklopfen, gehört leider zum Fußball sämtlicher Ligen (und fast aller Nationen) dazu. Und Fakt ist, was Hooligans spöttisch als Dritte Halbzeit bezeichnen, endet oft genug im Krankenhaus oder sogar noch Schlimmerem.

Allerdings: Selbst die schlimmsten Ausschreitungen beschränken sich in aller Regel auf maximal einige hundert Schläger und nur einen Ort – die Stadt, in der das Spiel ausgetragen wird. Doch eben auch hier „keine Regel ohne Ausnahme“. Und die fand zwischen 14. und 18. Juli 1969 statt und dauerte exakt hundert Stunden.

Dabei waren nicht nur gewaltbereite Fans in Prügeleien verwickelt. Die Sache war tatsächlich viel „krasser“. Denn Honduras und El Salvador zogen tatsächlich wegen eines Fußballspiels gegeneinander in den Krieg!

Dieser heute ziemlich vergessene Fußballkrieg fand während der Qualifikation zur WM 1970 statt. Auslöser war zwar ein Match zwischen Honduras und El Salvador in Mexiko, welches die Salvadorianer mit 3:2 gewannen. Die Ursache lag jedoch wesentlich tiefer und hatte mit vertriebenen salvadorianischen Kleinbauern zu tun, die nach Honduras geflüchtet waren.

Schon vor dem Spiel kochten in beiden Lagern die nationalen Gefühle hoch. Als es dann abgepfiffen wurde, flog El Salvador Luftangriffe in Honduras, schickte sogar Bodentruppen. Für genau 100 Stunden bekriegten sich die beiden Länder und hatten rund 3.000 Tote zu beklagen. Letzten Endes zwang die Organisation Amerikanischer Staaten beide Parteien in einen Frieden.

7. Die derbsten Strafen, die Trainer ihren Spielern auferlegten

Wenn Spieler aus der Reihe tanzen, gibt es eine fein abgestufte Kette der Bestrafung. Für alles, was auf dem Platz passiert, ist der Schiri zuständig. Für derbere Ausfälle kann auch schon mal ein Verband eine Strafe verhängen, im Extremfall gegen das ganze Team. Wie etwa bei der WM, als Kroatien „nicht sanktionierte Getränke“ innerhalb der Mannschaft verteilte und dafür von der FIFA eine saftige Geldstrafe auferlegt bekam.

Manchmal allerdings machen Spieler auch Dinge, die zwar in keinem Regelwerk auftauchen, deshalb nicht bestraft werden können, aber dennoch den Zorn des Trainers auf sich ziehen. Und der hat dann die Option, Strafen zu verhängen. Als Pep Guardiola die Bayern trainierte, mussten Spieler beispielsweise durch ein Karree ihrer Teamkollegen laufen und bekamen von jedem einen Klaps auf den Hintern.

Richtig derbe übertrieb es aber Delio Rossi, Trainer des AC Florenz. Der war 2012 ziemlich tief im Tabellenkeller – und die Mannschaft spielte gegen das nicht weniger schlechte Team Novara Calico. Nach 31 Minuten zog Rossi seinen Mittelfeldspieler Adem Ljajic aus dem Verkehr – und noch bevor der es sich auf der Bank gemütlich machen konnte, wurde Rossi aggressiv und griff ihn tätlich an. Das Match ging 2:2 aus und noch bevor das Stadion leer war, war Delio Rossi seinen Job los.

Nicht nur der Fußballkrieg selbst war krass. Auch sein Equipment. Es war nämlich das letzte Mal, dass Propellerflugzeuge gegeneinander in Luftkämpfen antraten.
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8. Die un-fußballerischsten Jobs, die Profifußballer nach ihrer Karriere ausüben

Längst nicht alle Profifußballer schaffen es, während ihrer Karriere so viel Geld zusammenzuraffen, dass sie sich danach mit Mitte/Ende 30 zur Ruhe setzen können. Das ist tatsächlich hauptsächlich den harten Ausnahmetalenten wie Messi, Ronaldo und Co. vorbehalten. Und vor allem früher, als die Gehälter noch nicht so spektakulär hoch waren, war es nicht nur bei uns ziemlich normal, dass Ex-Profis Tabakläden eröffneten oder sonst irgendein Business aufzogen. Einige davon blieben zumindest halbwegs sportlich, andere hingegen machten etwas, das wirklich gar nix mehr mit Fußball zu tun hatte:

  • Johan Micoud (Werder Bremen) kaufte sich ein Weingut in Frankreich und lebt seitdem als Winzer.
  • Peter Knowles (Wolverhampton Wanderers) beendete seine Karriere, weil er auf die Zeugen Jehovas traf und wurde danach eine große Nummer in dieser Sekte.
  • Thomas Gravesen (Real Madrid) ging nach Las Vegas und wurde Poker-Profi.
  • Ray Wilson (FC Everton) machte ein Bestattungsunternehmen auf.
  • John Chiedozie (Leyton Orient) machte einen Lebenstraum wahr und eröffnete eine Firma, die Hüpfburgen verkauft und vermietet.

Weniger lustig hingegen traf es Brasiliens Ex-Superstar Ronaldo. Um Geld muss er sich zwar keine Sorgen mehr machen. Dafür aber um seinen Body-Mass-Index, der mittlerweile stark in Richtung Fat Shaming geht – vielleicht war er einfach nur zu oft bei Lukas Podolski. Der hat nämlich kürzlich in Köln einen Dönerladen eröffnet.

9. Die wahrscheinlich größten Schiri-Fehlentscheidungen aller Zeiten

Fragt Ihr euch nicht auch manchmal, was einen dazu treibt, Schiedsrichter zu werden? Sind wir doch mal ehrlich, wie man es da dreht und wendet, irgendeiner fühlt sich doch immer vom Urteil benachteiligt. Und andauernd dieser Druck, jederzeit aus Dingen, die keinen Augenblick dauerten, die richtigen Entscheidungen zu fällen.

Natürlich fällt man eben, man ist ja auch nur ein Mensch, auch als Schiedsrichter Fehlentscheidungen. Man gibt Elfer, die keine waren, pfeift Abseits, wo keins war. Und alle hassen einen dafür. Kein Wunder also, dass manche unter dem Druck zusammenbrachen und richtig kapital falsche Entscheidungen fällten:

  • 1966 entschied Gottfried Dienst beim WM-Finale England-Deutschland auf ein englisches Tor, obwohl, der Ball nach einem Lattentreffer vor der Torlinie aufschlug.
  • 1986 sah Ali Ben Naceur beim Viertelfinalspiel England-Argentinien ein Kopfballspiel von Diego Maradona – dabei hatte der den Ball eindeutig mit der „Hand Gottes“ ins Tor befördert.
  • 1995 ließ sich Dortmund-Spieler Andy Möller im Strafraum des KSC so legendär fallen, dass die Sache als „Mutter aller Schwalben“ in die Geschichtsbücher einging. Trotzdem entschied Günther Habermann auf Elfmeter, die Dortmunder gewannen. Im Nachgang wurde Möller für zwei Spiele gesperrt.

Für die meisten Schiris ist die Sache spätestens nach einigen Monaten ausgestanden. Wirklich Pech hatte jedoch Byron Moreno. Der gab im 2002er WM-Achtelfinale den Italienern gegen Südkorea ein Tor in der Verlängerung nicht – und hatte zuvor schon Francesco Totti kritikwürdig vom Platz geschickt. Vor allem ersteres ließ den Hass der Fans überkochen. Eine sizilianische Gemeinde benannte gar eine öffentliche Toilette nach ihm. Übrigens ist Moreno auch ein Beispiel für abgeschmierte Fußballprofis: Er wurde 2010 in New York am Flughafen mit nicht weniger als sechs Kilo Heroin erwischt

10. Die härtesten Fußballer, nicht nur was Fouls anbelangt

Für unseren letzten Punkt widmen wir uns den Spielern, die sich durch volle Härte auszeichneten. Nicht nur, weil sie einen beinharten Angriffsfußball spielten, sondern weil sie auch danach zum Vorzeige-Badass wurden. Viele Spieler dieser Kategorie gibt es, jedoch müssen sich zwei die Krone teilen:

  1. Vinnie Jones spielte den Großteil seiner Karriere beim FC Wimbledon. Schon als Profi hatte er wegen seinem ziemlich gewalttägigen Naturell auf dem Platz den Kampfnamen „Die Axt“ weg. Noch (kunst-)blutiger wurde es allerdings nach seinem Karriereende. Vinnie wurde Schauspieler und steht seitdem immer wieder vor der Kamera, wenn irgendwer dargestellt werden muss, der entweder viele Leute verprügelt (Euro-Trip) oder sie ins Jenseits befördert (u.a. Kill Kane).
  2. Tim Wiese legte unter anderem eine ziemlich beeindruckende Karriere bei Werder Bremen und in der deutschen Nationalelf hin, stand bei der 2010er WM und der 2012er EM sogar im Tor. Was Wiese allerdings auch gern machte, war im Kraftraum Eisen pumpen – schon als Fußballer war er ein ziemlicher Schrank. Da verwundert es irgendwie gar nicht, dass er nach Karriereende noch mehr pumpte, dann als Wrestler nach Amerika ging und da jetzt als „The Machine“ anderen Wrestling-Giganten aufs Dach springt.
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