Dieser Typ hat ein Todschlag-Argument für die Legalisierung aller Drogen

Ein wirklich sehr interessanter Gedanke!

Dieser Typ hat ein Todschlag-Argument für die Legalisierung aller Drogen: Ein wirklich sehr interessanter Gedanke!
Quelle: MsMaria & Syda Productions / shutterstock.com

Wer sich irgendwo auf der Welt Drogen kauft, der macht sich natürlich strafbar. Substanzen wie Koks, LSD oder Crystal Meth sind hochgefährlich und kein Staat möchte, dass Süchtige sich ihren Stoff problemlos an der nächsten Tankstelle kaufen können. Aber warum eigentlich? Ein amerikanischer Journalist hat ein paar extrem starke Argumente, die für eine weltweise Legalisierung von Drogen sprechen.

Toby Cryne schreibt als Freiberufler unter anderem für das amerikanische Magazin UniLad. Dort erschien vor wenigen Tagen ein Artikel, in dem er detailliert beschreibt, wie eine Drogen-Legalisierung die Welt voran bringen könnte.

Er ist der Meinung, dass Süchtige durch das Verbot zu kriminellen Handlungen gezwungen werden, weil sie anders nicht an ihren Stoff kommen. Sie geraten also automatisch in einen Teufelskreis, weil sie Geschäfte mit Dealern machen, Gefahren ausgeliefert sind und durch ihr Suchtproblem an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Und das, obwohl sie in den Augen des Autos vermutlich seelische Probleme haben, die der Auslöser des Drogenproblems sind. Diese Menschen bekommen also keine therapeutische Unterstützung, sondern landen wahrscheinlich eher im Knast.

Außerdem zwingt der Staat sie so automatisch dazu, sich in ein System zu integrieren, dass Zerstörung, Leid und Tod bringt. Denn sobald sie dem Dealer ihr Geld in die Hand drücken, fördern sie diese zerstörerischen Strukturen.

Deshalb glaubt der Journalist fest daran, dass es besser wäre, die Drogen zu erlauben und so einen kontrollierten Konsum zu ermöglichen. Ärzte könnten die Suchtkranken dabei begleiten, sauberes Equipment nutzen und ihre Patienten vielleicht zu einem Entzug bewegen.

Die Experten wüssten natürlich auch ganz genau, aus was die Drogen bestehen. Denn wer eine Nase Koks zieht, der weiß mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht, was für gefährliche Stoffe mit verarbeitet wurden. Wir wissen momentan mehr denn je, was in unserem Essen steckt – wieso sollte das nicht auch für Drogen gelten? Gerade in diesem Bereich wäre es sogar wahnsinnig wichtig, weil ein Tütchen Koks mehr ist, als eine lustige Clubnacht.

Kinderarbeit, Drogenkriege, Kartelle – all das steckt ebenfalls in der unscheinbaren Tüte.

Cryne argumentiert, dass diese illegalen Machenschaften gestoppt werden könnten, indem man Drogen einfach erlaubt. Eine vom Staat überwachte Produktion mit strikten Reglementierungen würde kriminellen Drogenbaronen den Boden unter den Füßen wegziehen.

Ob das alles in der Realität genauso funktionieren würde ist natürlich fraglich. Aber die Argumentation des jungen Journalisten regt definitiv zum Denken an.

Foto: MsMaria & Syda Productionsshutterstock.com

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