Doch kein Krebs: Mutter durchleidet umsonst Chemo und Brust-Amputation

Wegen eines Ärztefehlers erlebt sie Höllenqualen.

Doch kein Krebs: Mutter durchleidet umsonst Chemo und Brust-Amputation: Wegen eines Ärztefehlers erlebt sie Höllenqualen.
Quelle: Photographee.eu/Shutterstock.com

Es ist wohl eine der schlimmsten Diagnosen, die man sich vorstellen kann: Krebs. Frauen fürchten besonders den Brustkrebs, der zwar auch bei Männern vorkommt, aber beim weiblichen Geschlechte deutlich häufiger auftritt. Doch noch viel schlimmer ist es, wenn sich Mediziner irren.

Wie sehr ein Leben vom Können der Ärzte abhängen kann, wird nicht nur durch den Verlauf von schweren Krankheiten deutlich. Wie der Fall einer jungen Mutter aus Großbritannien zeigt, kann es schon im Vorfeld zu heftigen Fehlern mit schwerwiegenden Folgen kommen.

Nachdem Sarah Boyle zum zweiten Mal Mama geworden war, wurde bei der 29-Jährigen Brustkrebs diagnostiziert. Doch die junge Britin wollte für ihre beiden Kinder und ihren 31-jährigen Mann Steven kämpfen und begann mit einer Chemotherapie. Obwohl sie davor panische Angst hatte, unterzog sie sich schließlich der anstrengenden Prozedur. „Ich erinnere mich, wie ich mich gefragt habe, ob ich sterben würde. Alles was die Krankenschwestern mir sagen konnten, war, dass sie alles tun würden, was sie könnten“, erklärt Sarah im Interview mit MailOnline.

Neben dem Verlust ihrer Haare hat Sarah mit einer viel schlimmeren Nebenwirkung zu kämpfen. Denn bei ihr setzte mit nicht einmal 30 Jahren durch die Behandlung die Menopause ein. Um sich noch gesunde Eizellen einfrieren zu lassen, war es leider auch schon zu spät, denn die Chemo musste sofort beginnen.Der Arzt sagte mir, ich soll an das Baby auf meinem Schoß denken, nicht an Babys, die ich nicht hätte. Das hieß also, sofort mit der Behandlung zu beginnen“, erinnert sich Sarah.

Leider schlug die Therapie nicht an, also wurden Sarah beide Brüste amputiert. Und dann folgte der eigentliche Schock, denn laut Tag24 stellte sich heraus, dass Sarah nie krank war. Im entfernten Brustgewebe wurden keine Krebszellen gefunden. Doch damit nicht genug, denn durch den Wiederaufbau mit speziellen Brustimplantaten aus Frankreich hat Sarah derzeit sogar ein erhöhtes Krebsrisiko, weshalb sie diese austauschen lassen möchte. Obwohl Sarah noch immer unter den Folgen der Chemo leidet und schwer traumatisiert ist, hat sie ihre Geschichte öffentlich gemacht, um andere vor einem derartigen Schicksal zu bewahren.

Foto: Photographee.eu/Shutterstock.com

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