Dreist: Nonnen klauen Schule 440.000 Euro, um in Las Vegas zu zocken

Klingt nach einem neuen "Sister Act"-Teil.

Dreist: Nonnen klauen Schule 440.000 Euro, um in Las Vegas zu zocken: Klingt nach einem neuen "Sister Act"-Teil.
Quelle: GrashAlex/Shutterstock.com

Wenn man nicht gerade an den Film „Sister Act“ denkt, stellt man sich Nonnen wahrscheinlich als äußerst liebe und zutiefst aufrichtige Menschen vor. Doch dabei vergisst man, dass jeder Mensch so seine Fehler hat und auch Nonnen davon nicht ausgenommen sind – manche übertreiben es nur einfach maßlos.

Schwester Mary Margaret Kreuper und Schwester Lana Chang waren jahrelang an einer Schule im US-Bundesstaat Kalifornien als Direktorin und Lehrerin tätig. Doch erst als die beiden im Ruhestand waren, wurde zufällig ein riesengroßer Skandal aufgedeckt.
Eine Familie wollte lediglich die Kopie eines Schecks haben, den sie auf die Schule ausstellten. Dabei kam heraus, dass das Geld nicht auf das Schulkonto ging, sondern auf ein bereits lange ungenutztes Kirchenkonto, von dem sich die Nonnen seit mindestens zehn Jahren bedienten.

GIF via giphy.com

Insgesamt unterschlugen die Schwestern so rund 440.000 Euro, die sie in diversen Zocker-Trips nach Las Vegas verjubelten. Offiziell behaupteten sie immer, dass sie das Geld für ihre Casino-Ausflüge von einem reichen Onkel hatten, wie ABC berichtet.

Mittlerweile haben die Nonnen ihren Betrug zugegeben und ihr Orden hat sich bei den Familien und der Schule entschuldigt. Außerdem wurde angekündigt, dass die Schule ihr unterschlagenes Geld zurückerstattet bekommt.

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