Drogentrend Lachgas: So gefährlich ist das legale High

Die Beliebtheit der Partydroge steigt so sehr, dass jetzt über ein Verbot nachgedacht wird.

Drogentrend Lachgas: So gefährlich ist das legale High: Die Beliebtheit der Partydroge steigt so sehr, dass jetzt über ein Verbot nachgedacht wird.
Quelle: katushOK/Shutterstock.com

Lachgas wird in der Medizin zu Narkosezwecken verwendet, doch mittlerweile nutzen vor allem immer mehr junge Leute Distickstoffmonoxid auch für einen Party-Rausch. Die Hemmschwelle der Zweckentfremdung ist niedrig, da das Gas leicht verfügbar und völlig legal ist. Das heißt allerdings nicht, dass dieses High ungefährlich ist.

In den Niederlanden boomt momentan die Verwendung von Lachgas als Partydroge und auch in Deutschland nimmt der Konsum zu. In der Regel inhaliert man es via Luftballon oder saugt es aus einem Sahnespender und bekommt dann einen relativ kurzen Rausch mit dissoziativer Wirkung. Die Muskeln entspannen sich, ein Kribbeln fährt durch den ganzen Körper und man fühlt sich euphorisiert.

 
 
 
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Doch vor den Nebenwirkungen warnen nun viele Ärzte. Unter anderem kann Distickstoffmonoxid zu Übelkeit, Lähmungserscheinungen und Schwindelanfällen führen. Bei häufigem Konsum droheen außerdem Vitamin-B12-Mangel, Schädigungen am zentralen Nervensystem und schlimmstenfalls der Tod. Wenn nämlich zu hohe Mengen des Gases inhalert werden, führt dies zu einer Unterversorgung des Blutes und kann Kreislaufstillstand und Hirnschäden hervorrufen.

GIF via giphy.com

In den Niederlanden hat der Konsum in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Wie die FAZ schreibt, wurden 2015 in Utrecht 13 Fälle von Lachgas-Vergiftungen gemeldet, im ersten Halbjahr 2019 waren es schon 67. Der niederländische Sucht-Bericht zeigt, dass jeder Fünfte zwischen 20 und 24 Jahren die legale Droge schon einmal inhaliert hat und auch bei den bis 35-Jährigen steigt die Nachfrage nach der günstigen Partydroge immer mehr. Daher wird nun über ein Verbot diskutiert bzw. ob und wie man den Verkauf reglementieren kann.

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