Ekel-Alarm: Aus diesem Grund solltest du deine Popel essen

Einfach nur widerlich!

Ekel-Alarm: Aus diesem Grund solltest du deine Popel essen: Einfach nur widerlich!
Quelle: Giulio_Fornasar/Shutterstock.com

Bei vielen löst bereits das Wort einen regelrechten Ekel aus. Doch nicht wenige haben diese abstoßende Angewohnheit auch im Erwachsenenalter nicht abgelegt. Die Rede ist vom Popeln. Und während sich einige damit begnügen, einfach nur in der Nase zu bohren, gehen andere noch weiter und essen ihre Popel. Dass dies sogar gesund sein soll, behauptet eine aktuelle Studie.

Die Wissenschaft beschert uns immer wieder neue Errungenschaften, die wir irgendwann nicht mehr missen möchten. Doch auf diese Information hätten wie liebend gern verzichtet. Denn laut fitfotfun ist Nasebohren oder vielmehr das Verzehren der eigenen Popel gesund. Das zumindest behaupten Forscher der Harvard University und des Massachusetts Institute of Technology, besser bekannt als MIT.

Demnach bietet der getrocknete Körperschleim, der sich in der Nase ansammelt, vor allem für die Zähne gesundheitliche Vorteile. Diese enstehen durch die sogenannten Speichel-Mucine, die in Popeln enthalten sind. Die Speichel-Mucine schützen laut des Forscher-Teams Zähne vor Bakterien, die sonst zu Hohlräumen in unseren Beißerchen führen. Daher sollten besorgte Eltern ihre Kinder einfach mal machen lassen, statt ihnen das Popeln zu verbieten. Und damit nicht genug: Die Forscher arbeiten mittlerweile sogar an künstlichem Nasenschleim, der irgendwann in Zahnpasta und Kaugummi enthalten sein könnte.

Auch unser Immunsystem profitiert vom Nasebohren. Da die Nase viele Bakterien einfach filtert, können diese über Popel in den Darm gelangen und somit unsere Abwehrkräfte stärken. Und sogar Atemwegserkrankungen und Magengeschwüre sollen auf diese Weise verhindert werden können. Allerdings sollte man immer auf saubere Hände achten, da die Nase sonst unnötig verunreinigt wird. Zu lesen gibt es die Ergebnisse der Pro-Popel-Studie im Fachmagazin Applied and Environmental Microbiology.

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