Ekel-Alarm: Hier kacken immer mehr Leute auf die Straße

Die Zahlen sind erschreckend.

Ekel-Alarm: Hier kacken immer mehr Leute auf die Straße: Die Zahlen sind erschreckend.
Quelle: Gabor Monori/Unsplash

Dank weltberühmter Sehenswürdigkeiten wie der Golden Gate Bridge und den Cable Cars, ist San Francisco ein absoluter Touristenmagnet. Und auch Musikfans aus aller Welt pilgern jedes Jahr in den berüchtigten Stadtteil Haight-Ashbury, der als Geburtsstätte der Hippie-Kultur gilt. Doch nun erlangt die Stadt an der US-Westküste traurige Berühmtheit für einen ziemlich abstoßenden Rekord. Denn laut einer Statistik verrichten immer mehr Menschen ihr Geschäft unter freiem Himmel.

Als jemand, der schon seine Kindheit in San Francisco verbracht hat, kennt auch Bürgermeister London Breed so ziemlich jede Ecke seiner Stadt. Doch in den letzten Jahren ist ein Problem immer größer geworden und auch für ihn mehr als erschreckend. Denn laut einer Untersuchung gab es noch nie so viele menschliche Hinterlassenschaften in den Straßen San Franciscos.

„Für jemanden, der hier aufgewachsen ist, muss ich sagen, dass ich noch nie so viel Kot auf den Gehwegen gesehen habe. Das ist ein riesiges Problem und wir sprechen nicht nur von Hunden - wir sprechen von Menschen. Etwa 70 Prozent der Menschen, die in San Francisco als obdachlos gelten, waren tatsächlich untergebracht, bevor sie obdachlos wurden. Wir müssen sicherstellen, dass Menschen, die hier leben, und leider auch Obdachlose, dafür verantwortlich gemacht werden, dass sie sich um unsere Straßen kümmern. Dies ist unser Zuhause“, erklärte Breed in einem Interview mit NBC im vergangenen Jahr.

Die statistische Erhebung wurde 2011 von Open the Books gestartet, wie Unilad schreibt. Während anfänglich rund 5.500 Fälle offiziell von der Stadt festgehalten worden, ist die Anzahl bis 2018 auf über 28.000 angestiegen. Das ist ein Anstieg von 500 Prozent. Kein Wunder, dass mittlerweile sogar eine spezielle Poop-Patrol unterwegs ist, die den vielen Fäkalien entgegenwirken soll.

 
 
 
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Laut San Francisco Chronicle versucht das Department of Public Works mit diesem besonderen Einsatzteam, den „menschlichen Abfall aktiv zu verfolgen und zu beseitigen“. Bisher wurden für die Hot Spots Crew etwa 2,8 Millionen Dollar, umgerechnet etwa 3,15 Millionen Euro ausgegeben. Weitere 3,1 Millionen Dollar (knapp 3,5 Millionen Euro) wurden für mobile Toiletten investiert. Die tatsächlichen Zahlen seien wohl noch höher, wie es weiter heißt, da in der Statistik nur alle offiziell bestätigten Fälle aufgenommen werden. 

Foto: Gabor Monori/Unsplash

 

 

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