Ekelhaft: So erschleicht sich Braut ihre Traumhochzeit

Unfassbar, wie man so skrupellos sein kann.

Ekelhaft: So erschleicht sich Braut ihre Traumhochzeit: Unfassbar, wie man so skrupellos sein kann.
Quelle: Jeremy Wong Weddings/Unsplash

Immer wieder hört man von Geschichten, in denen Frauen mit verrückten Hochzeitsgeschichten in die Schlagzeilen geraten. Doch nun hat eine Braut aus Großbritannien den Vogel abgeschossen und zwar nicht mit ihrer Heirat, sondern mit ihrem ziemlich miesen Finanzplan.

Die 29-jährige Carla Louise Evans aus dem britischen Caerphilly wollte das, was wahrscheinlich die allermeisten Frauen wollen: eine richtige Traumhochzeit. Doch leider fehlte der jungen Waliserin das nötige Kleingeld, um das Luxuxevent aus eigener Tasche zu bezahlen. Aber sie hatte direkt einen Plan, um dennoch nicht auf eine glamouröse Trauung verzichten zu müssen.

Allerdings erwies sich ihr Plan als von krimineller Energie erfüllte Idee, wie auch Tag24 berichtet. Um an Geld zu kommen, täuschte Carla nämlich eine Krebserkrankung vor. Und genau mit dieser stellte sie sich bei der Organisation „Wishing For A Wedding“ vor, die jedes Jahr bis zu zehn Hochzeiten für Schwerkranke mitfinanziert. Das Attest über den angeblichen Blasenkrebs und ein Leberversagen stellte sich die hinterlistige Braut-in-Spe einfach selbst aus, inklusive gefälschter ärtzlicher Unterschrift.

Beinahe wäre sie mit ihrem heimtückischen Plan durchgekommen, hätte fast 17.000 Euro erhalten und nur noch rund 500 Euro selber zahlen müssen. Doch der Schwindel fiel bei einer Kontrolle im Royal Gwent Hospital in Newport auf. Denn der dort arbeitende Urologe Dr. Adam Carter kannte die angebliche Patientin nicht.

Sollte es zur Verurteilung kommen, könnte Carla bis zu drei Jahren hinter Gittern landen. „Diese Frau sandte ihren Antrag ein und sagte, sie habe eine unheilbare Krankheit. Wir überprüfen immer den Gesundheitszustand und ob ein Mensch bald sterben wird. Bei der Überprüfung ihrer Bewerbung stellte sich heraus, dass sie gelogen hat“, erklärte Rachael Kirkwood, Gründerin der Wohltätigkeitsorganisation, gegenüber MailOnline.

Foto: Jeremy Wong Weddings/Unsplash 

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