Experte behauptet: Kiffen macht dumm und depri

Mal wieder eine neue Studie zum Thema Cannabis.

Experte behauptet: Kiffen macht dumm und depri: Mal wieder eine neue Studie zum Thema Cannabis.
Quelle: Gabriel Côté / Unsplash

Statistiken zeigen, dass 40 Prozent der Deutschen mindestens schon einmal gekifft haben. Die Bundesregierung bestätigt diese Zahlen und legt noch einen drauf: In ihrem jüngsten Drogenbericht heißt es, dass die Kiffer-Quote zuletzt um zwei Prozent anstieg. Somit schafft Cannabis es auf Platz eins der mit Abstand meist konsumierten illegalen Substanz. Doch was ist mit den Nebenwirkungen? Wie die Berliner Zeitung berichtet, sind die Folgen vom Kiffen alles andere als harmlos.

Die Zeitung beruft sich auf Stefan Gutwinski, Leiter der Arbeitsgruppe Psychotrope Substanzen an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Berliner Charité. Er berichtet, dass Kiffen vor allem für Teenager und Menschen mit Psychosen extrem gefährlich ist.

Laut Gutwinski ist nachgewiesen, dass das Rauchen von Cannabis dem Gedächtnis und Lernvermögen von Jugendlichen schadet. Eine neuseeländische Studie bestätigt das. Sie zeigte schon 2013, dass Teenies, die schon vor ihrem 18. Lebensjahr oft zum Joint griffen, als Erwachsene einen im Durchschnitt acht Punkte niedrigeren IQ hatten als die Vergleichsgruppe.

Und was ist mit den psychischen Beeinträchtigungen? Mehrere Forschungs-Projekte haben in der Vergangenheit bewiesen, dass regelmäßiges Kiffen dazu führen kann, dass eine Psychose früher ausbricht oder einen schwereren Verlauf nimmt, als sie es ohne die Droge getan hätte. Damit sind zum Beispiel Krankheiten wie Schizophrenie, Depressionen oder bipolare Störungen gemeint.

 Foto: Gabriel Côté / Unsplash



Bleib immer up to date und erhalte die neuesten Nachrichten von virtualnights auch auf Facebook.
KLICKE AUF
und lies den Artikel weiter.

Für dich neu alle Nachrichten

Login

Jetzt bei virtualnights anmelden:

Passwort vergessen?