Experten warnen: Wer einmal betrügt, wird es wieder tun

„Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht“.

Experten warnen: Wer einmal betrügt, wird es wieder tun: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht“.
Quelle: solominviktor/shutterstock.com
Das wusste schon unsere Omi. Und scheinbar ist an dieser Redensart sogar etwas dran. Eine aktuelle Studie hat sich mit dem Thema „Lügen“ auseinandergesetzt und Trauriges herausgefunden.

Die psychologische Arbeit hat den Namen „Das Gehirn passt sich der Unehrlichkeit an“ und behauptet, dass wir mit jeder Lüge abstumpfen. Soll heißen: Jedes Mal wenn wir lügen, fühlen wir uns weniger schuldig. Die Hemmschwelle sinkt also von Unwahrheit zu Unwahrheit. Diese "Abstumpfung" hängt mit einer Region im Gehirn zusammen, die sich „Amygdala“ nennt und dafür verantwortlich ist, dass wir uns beim Flunkern schlecht fühlen. Eigentlich.  

Deshalb liegt es auch so nahe, zu behaupten, dass ein Betrüger zum Wiederholungstäter wird - weil es von Mal zu Mal einfacher wird, das schlechte Gewissen abzustellen. Nach der ersten Lüge entstehen noch Schuldgefühle, doch wenn diese Hürde überwunden ist, fällt das Auftischen der nächsten Unwahrheit leichter. 

Menschen machen manchmal Fehler, bereuen es und lernen daraus, aber auf diese Lektion kann mans ich scheinbar nicht mehr verlassen.  


GIF via giphy.com

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