Fail: Das sind die dümmsten Drogendealer Deutschlands

Diese Typen sollten über einen Berufswechsel nachdenken.

Fail: Das sind die dümmsten Drogendealer Deutschlands: Diese Typen sollten über einen Berufswechsel nachdenken.
Quelle: Nutlegal Photographer/Shutterstock.com

Manche machen es, um sich ein kleines Taschengeld zu verdienen und andere bestreiten ihren kompletten Lebensunterhalt, indem sie Drogen verkaufen. Doch manche Dealer stellen sich derartig dümmlich an, dass sogar die Polizei darüber lachen muss.

Sich beim Dealen erwischen zu lassen, ist natürlich extrem ärgerlich, aber für den Rest der Welt durchaus unterhaltsam. Daher hier unsere Favoriten der dümmsten Dealer Deutschlands.

Platz 5: Wie interessant die eigene Nachbarschaft sein kann, durften auch Polizisten in der sauerländischen Kleinstadt Menden feststellen. Beim Blick aus dem Fenster bemerkte einer der Beamten einen jungen Mann im gegenüberliegenden Haus, der laut Pressebericht „dem Anschein nach gerade Marihuana wog, es in kleine Tütchen packte und dann sein Werk in einer Box sammelte.“ Der Gesetzeshüter rief seine Kollegen dazu und gemeinsam statteten die neugierigen Polizisten dem 19-Jährigen einen kleinen Besuch ab, bei dem sie „tatsächlich auf portionsgerecht verpacktes Cannabis samt Konsumzubehör stießen“. Der Täter wurde festgenommen und die heiße Ware sichergestellt. Außerdem wurde ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

Platz 4: Natürlich handelt es sich beim Dealer nicht um einen klassischen Ausbildungsberuf, aber ein wenig Grips kann auch hierfür nicht schaden. Mit falscher Ware zu dealen ist nie eine gute Idee und wie schnell man damit auf die Schnauze fliegen kann, musste auch ein 20-jähriger Bulgare feststellen. Er wollte sich in der Münchener Schillerstraße etwas dazuverdienen. Doch statt Kokain, hatte der junge Bauarbeiter pulverisierte Schmerztabletten dabei. Direkt sein erster Kunde bemerkte den Schwindel und nahm ihn fest, denn er war an einen Polizisten geraten, wie auch die Süddeutsche schreibt.

Platz 3: Berlin ist nicht nur die Hauptstadt Deutschlands, sondern gilt auch als besonders heißes Pflaster in Sachen Rauschgifthandel. Um im illegalen Business erfolgreich zu sein, muss man sich daher schon etwas einfallen lassen. Ein 26-Jähriger hatte allerdings kein Glück und fiel noch vor seinem großen Durchbruch ziemlich tief und landete direkt auf dem Balkon seiner Nachbarin im Stockwerk darunter. Die Rentnerin rief sofort die Polizei, da der junge Mann offenbar von seiner Ware genascht hatte. In seiner Wohnung fanden die Beamten laut Tagesspiegel 7.000 Tabletten Ecstasy, 440 Gramm Marihuana, 370 Gramm Kokain, 280 Gramm Amphetamin, 160 Gramm Haschisch und kleinere Mengen anderer Substanzen. Es folgte die sofortige Festnahme.

Platz 2: Ein besonders verpeilter Vertreter seiner Zunft ist ein weiterer Berliner, bekannt als 22-jähriger Ali E. Er wurde mitten in der Nacht von der Polizei im Bezirk Reinickendorf auf einem Spielplatz angetroffen. Doch statt Förmchen und Schaufel, hatte Ali eine Schatzkarte dabei. Denn offenbar konnte er sich sein eigenes Versteck nicht merken und genau das half den Staatsdienern insgesamt 300 Gramm Heroin zu finden. Vergraben in einem Erdbunker und laut Berliner Zeitung in ein Einmachglas gefüllt. Ali E. muss nun wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln für drei Jahre ins Gefängnis.

Platz 1: Viele Köche verderben den Brei und offenbar potenziert sich die Dummheit mancher Dealer in einer Gruppe gleich ins Unermessliche. So ließ eine Truppe von 12 Männern aus der Nähe von Bonn ihren florierenden Darknet-Shop wegen zu wenig Porto selbst hochgehen. Innerhalb von rund sieben Monaten hatte der Trupp etwa 1,3 Millionen Euro umgesetzt und online Cannabis und Ecstasy verkauft. Doch eine Bestellung wurde nicht ausreichend frankiert und ging laut Süddeutscher Zeitung an den angeblichen Absender zurück. Als die regionale Firma das Paket öffnete, schaltete sie sofort die Polizei ein. Bei einer Razzia konnte die Siegburger Polizei alle Täter festnehmen, fünf Hauptverdächtige kamen in Untersuchungshaft. Die Prozesse werden nach der Sommerpause in drei Schritten mit jeweils vier Angeklagten durchgeführt.  

Foto: Nutlegal Photographer/Shutterstock.com



 

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