Falsches Reiseziel: Frau bucht wegen sächsischen Dialekt falsches Land

Wenn dir deine Aussprache zum Verhängnis wird!

Falsches Reiseziel: Frau bucht wegen sächsischen Dialekt falsches Land: Wenn dir deine Aussprache zum Verhängnis wird!
Quelle: Shutterstock.com/pathdoc

Hast Du schon einmal einen Sachsen die Wörter „Porto“ und „Bordeaux“ sagen hören? Wenn ja, dann weißt Du, dass die Städtenamen im Sächsischen sehr, sehr ähnlich klingen. Das musste eine aus Sachsen stammende Frau vor kurzem am eigenen Leib erfahren. Die Frau buchte nämlich per Telefon einen Flug nach „Porto“. Dachte sie jedenfalls…

Urlaub in Frankreich. Moment mal... 

Die Frau rief voller Vorfreude beim Reiseunternehmen an und buchte einen Flug nach „Porto“. Als das Ticket einige Tage später in ihrem Briefkasten lag, war sie allerdings sehr verwundert. Das Ticket galt nämlich nicht für einen Flug in die portugiesische Metropole, sondern ins französische Bordeaux.

Die Sächsin forderte vor Gericht den Reisepreis ein, verlor den Prozess allerdings. Die Mitarbeiterin des Reisebüros erklärte, sie habe vor der verbindlichen Buchung die Flugroute noch mehrfach in hochdeutscher Sprache genannt, um ein Missverständnis auszuschließen. Somit sei ein wirksamer Vertrag zustande gekommen. Das Gericht folgte dieser Auffassung und sah die Schuld somit bei der Kundin. Der Richter erklärte zudem, dass der Kunde dafür verantwortlich sei, dass man ihn am Telefon richtig versteht.  

Das nennt man Pech gehabt! Aber ganz ehrlich: Es gibt doch nun wirklich Schlimmeres als eine Reise in die malerische Stadt an der Garonne.


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