Forscher behaupten: Gras hilft dabei, weniger Alkohol zu trinken

Die Verwandlung von der Einstiegs- in eine Ausstiegsdroge.

Forscher behaupten: Gras hilft dabei, weniger Alkohol zu trinken: Die Verwandlung von der Einstiegs- in eine Ausstiegsdroge.
Quelle: smoking a joint von valentina volavia, Flickr.com / Lizenz: CC BY 2.0

Die University of British Columbia will jetzt herausgefunden haben, dass Cannabis dabei helfen könnte, den Konsum von Alkoholikern und Süchtigen quasi umzuleiten.

Laut der Forscher würden Betroffene die Nutzung von viel schlimmeren Drogen reduzieren, indem sie Kiffen. Zach Walsh ist einer der Wissenschaftler, er unterstreicht die positiven Eigenschaften von Gras: Die grüne Pflanze kann Depressionen verringern und hilft gegen Angststörungen.

Somit könnte Cannabis ein Wegbegleiter aus Suchterkrankungen sein, weil sie den Entzug etwas abmildert.

Auch in Deutschland gab es bereits einen derartigen Fall: Karl H. hat die staatliche Genehmigung zum Kiffen, weil ihn das vom Trinken abhält. Mit 30 fängt er an, regelmäßig Gras zu rauchen, weil sein Leben durch den Alkohol zunehmend aus der Bahn geworfen wird.

Karl berichtet: „Ich hatte kein Verlangen nach Bier, ich war entspannt. Nein zu sagen ist von Tag zu Tag leichter geworden, fast so normal wie Zähneputzen.“

Sich von einer Sucht in die nächste zu stürzen kann allerdings keine Lösung sein und ehrlich gesagt wirkt das einfach nur verzweifelt. 

Foto: smoking a joint von valentina volavia, Flickr.com / Lizenz: CC BY 2.0

 
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