Fotokampagne zeigt: Deshalb sollte man keine Kinderbilder auf Social Media teilen

So gefährlich sind Babyfotos im Netz.

Fotokampagne zeigt: Deshalb sollte man keine Kinderbilder auf Social Media teilen: So gefährlich sind Babyfotos im Netz.
Quelle: Krasnov Ivan/Shutterstock.com

Als Mama ist man tierisch stolz auf sein Kind und das direkt von der Geburt an. Da ist es auch verständlich, dass man diesen Stolz nach außen tragen möchte, damit am besten die ganze Welt erfährt, wie niedlich das eigene Baby ist. Und genau das machen viele Eltern in Form von öffentlichen Postings auf Social Media. Warum das keine gute Idee ist, zeigt nun eine anschauliche Kampagne.

Wenn es um Kinderbilder im Netz geht, scheiden sich die Geister. Während einige Eltern jeden Moment ihres Babys fotografisch festhalten und sofort auf Facebook, Instagram und Co. teilen, sieht man bei anderen nur verdeckt das Gesicht des Kindes oder auch gar nicht. Wie bei den meisten Themen, entstehen auch hier große Diskussionen zwischen beiden Lagern und jeder hat seine eigenen Argumente. Während die Foto-Muttis gerne damit argumentieren, dass es schließlich ihr Kind ist und sie entscheiden können, was für das eigene Baby das Richtige ist, sagt Bloggerin Toyah Diebel ganz klar: Eltern, die ihre Kinder im Netz präsentieren, verletzen die Rechte der Kleinen.

 
 
 
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Der Berlinerin ist natürlich vollkommen klar, dass sie ihrem Nachwuchs mit den teils niedlichen, teils peinlichen Bildern keinesfalls schaden wollen. Sie erklärt gegenüber ze.tt:  „Eltern tragen ihren Kindern gegenüber eine Verantwortung, die sie in diesen Fällen nicht übernehmen. Ihnen fehlt die Medienkompetenz“. Außerdem geht sie noch weiter: „Eltern, die Fotos ihrer Kinder posten, ignorieren, missbilligen und missbrauchen deren Recht auf Privatsphäre“.

 
 
 
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Damit diese Worte noch deutlicher bei den Eltern ankommen, rief Toyah den Hashtag #DeinKindAuchNicht ins Leben, hinter dem eine Kampagne mit wichtiger Message steckt. Zusammen mit Wilson Gonzalez Ochsenknecht stellt die Bloggerin nämlich typische Bilder nach, die man gerne mal von Babys sieht, nur in diesem Fall mit einem Erwachsenen in derselben Rolle. Die Message dazu lautet: So ein Bild von dir würdest du nie posten? Dein Kind auch nicht.

 
 
 
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Einerseits verletzen Eltern mit diesen Bildern die Persönlichkeitsrechte der Kinder, da bereits ein Baby dasselbe Recht auf Privatsphäre hat, wie ein Erwachsener. Andererseits kann man zudem nie wissen, wer sich die Bilder ansieht und welche negativen Konsequenzen dies haben kann. Zu diesem Thema hat Toyah auch schon gemeinsam mit Cyberkriminologem Thomas-Gabriel Rüdiger eine Podcast-Folge aufgenommen, in der von der Gefahr von Kinderbildern im Netz gesprochen wird.

Foto:  Krasnov Ivan/Shutterstock.com

 

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