Frechdachs: 9-Jährige kauft für 1.100 Euro Disney-Trip mit Papas Handy

Und eine VIP-Tour auf den Eiffelturm gab es auch noch dazu.

Frechdachs: 9-Jährige kauft für 1.100 Euro Disney-Trip mit Papas Handy: Und eine VIP-Tour auf den Eiffelturm gab es auch noch dazu.
Quelle: Linda Moon / shutterstock.com

Die kleine Susan ist gerade mal neun Jahre alt, hat es aber schon faustdick hinter den Ohren. Die clevere Schülerin schnappte sich das Handy von ihrem Papa und sorgte so für ein leergefegtes Konto. Aber von vorn:

Der Familienvater Ian Wilson aus dem britischen Städtchen Immingham hatte sich für ein kleines Nickerchen hingelegt und sein Handy achtlos auf dem Tisch liegen lassen.

Die kleine Susan langweilte sich in der Zwischenzeit zu Tode und schnappte sich das Smartphone von ihrem Vater. Unglücklicherweise hat der Schweißer keinen Pin-Code, sodass seine Tochter ungehindert mit dem Gerät herumspielen konnte.

Und wovon träumen kleine Mädchen? Natürlich: Von Disneyland. Kurzentschlossen buchte die 9-Jährige einen Trip nach Paris, um Mickey Mouse und Co. hallo zu sagen. Doch das reichte Susan noch lange nicht. Sie machte zusätzlich noch einen VIP-Tour zum Eiffelturm klar.

Dank PayPal konnte die kleine Online-Shopperin die sagenhafte Summe von insgesamt 1.100 Euro ganz fix überweisen – das Passwort für den Account ihres 53-jährigen Vaters erriet das schlaue Mäuschen ganz einfach. Wirklich unfassbar.

Der ahnungslose Ian merkte nichts von dem Einkaufs-Exzess seiner Tochter. Ihn traf der Schlag erst viel später, als er sein Konto checkte und feststellte, dass 1.100 Euro abgebucht wurden.

„Ich bin natürlich davon ausgegangen, dass es sich um eine Betrugsmasche handelt und habe bei PayPal angerufen“, erklärt der Engländer im Interview mit dem Magazin The Sun. Doch PayPal versicherte Ian, dass alles mit rechten Dingen zugegangen ist.

Daraufhin warf er einen Blick in seine Chronik und tatsächlich: Im Verlauf konnte er die Einkäufe von Susan nachverfolgen. Da war der Schock natürlich groß.

„Ich konnte meiner Kleinen nicht einmal böse sein – sie wusste ja nicht was sie tat“, erklärt er weiter.

Zum Glück zeigte PayPal sich kulant und überwies ihm die 1.100 Euro zurück. Ab sofort ist sein Smartphone wohl garantiert mit einem Pin-Code geschützt und auch sein Passwort für PayPal sollte er vielleicht überdenken, wenn eine 9-Jährige es knacken kann.

Foto: Linda Moon / shutterstock.com

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