Für mehr Sicherheit: Können Clubbesucher bald ihre Drogen testen lassen?

Berlin stellt 300.000 Euro für eine Aufklärung zur Verfügung.

Für mehr Sicherheit: Können Clubbesucher bald ihre Drogen testen lassen?: Berlin stellt 300.000 Euro für eine Aufklärung zur Verfügung.
Quelle: serpeblu/Shutterstock.com

Besonders in der Szene ist es kein Geheimnis, dass beim Feiern auch synthetische Drogen mit im Spiel sind. Wenn man an den Falschen gerät, kann der Konsum üble Folgen haben und schlimmstenfalls zum Tod führen. Daher stehen momentan wieder verschiedene Möglichkeiten zur Drogenprävention zur Debatte.

Berlin ist einfach die Feier-Hauptstadt und besonders für seine angesagten Partys bekannt. Vor allem im Berghain ist der Drogenkonsum ein offenes Geheimnis. Leider führt das auch immer wieder zu schweren Unglücken, weil Konsumenten an gepanschte Drogen gelangen. Deshalb möchte die Berliner Politik jetzt eingreifen und nicht etwa versuchen härter gegen Drogenmissbrauch vorzugehen, sondern den Konsum sicherer zu gestalten. Für die verschiedenen Präventionsmaßnahmen wird nun ein Etat von 300.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Als eine mögliche Option bei der Umsetzung steht auch das Drug-Checking zur Debatte, das in Nachbarländern wie der Schweiz und den Niederlanden bereits praktiziert wird. Wie Noizz berichtet, erklärt Dr. Torsten Jeck vom Drogenpräventionsverein Eve & Rave, dass diese Maßnahme so aussieht, dass man selbst eine Probe seiner Drogen nimmt und diese im mobilen Labor am Club abgibt. Etwa 20 Minuten später, hat man bereits das Ergebnis, das in der Regel zusammen mit einer Beratung stattfindet.

Dr. Torsten Jeck  versichert, dass die Polizei bei diesem Vorgang nicht eingreift, da das Drug-Checking eine rechtliche Grauzone ist. Schließlich sind auch offizielle Behörden realistisch und wissen, dass immer in Clubs konsumiert werden wird, egal wie streng die Gesetze sind. Da kann man lieber direkt dafür sorgen, dass dies in einem sicheren Rahmen geschieht.

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