Geschmacklos: Polnisches Label verkauft Hitler-Socken

Dieser Gag ging nach hinten los!

Geschmacklos: Polnisches Label verkauft Hitler-Socken: Dieser Gag ging nach hinten los!
Quelle: marillionqueen/Instagram

Ob bunt gestreift, wild gemustert oder mit witzigen Motiven: Socken, die aus der Reihe tanzen, sind einfach cool. Die polnische Firma „Nanushki“, die ebenfalls ausgefallene Strümpfe verkauft, ging mit einem Modell zu weit und stößt hierzulande auf große Kritik.

Laut Produkttext ist die neue Sockenfigur des polnischen Labels ein „kluger Stratege“ und „geborener Führer“, der den Auftrag hat „die Sockenschublade zu überwachen“. „In seiner Freizeit entwirft und zeichnet er einen Plan, um die Welt zu eroberbern.“ Na, klingelt’s? Die Rede ist von keinem Geringeren als Adolf Hitler. Und als wäre diese prägnante Beschreibung und das Design mit unverkennbarem Seitenscheitel und Bärtchen nicht schon provokativ genug, heißt das Sockenmodell auch „Adolf“.

Die Kritik kommt prompt. Sowohl die Betreiber des Auschwitz-Museums, als auch der Sprecher der Gedenkstätte des KZ Stutthof zeigen sich im Netz empört. Laut Mirrorverkündet der Sprecher, dass es den Herstellern der Socken an Sensibilität und Respekt mangelt und eine Figur wie Hitler keinesfalls in die Popkultur gehöre.

Nanushki reagiert auf den Shitstorm und ändert Namen und Produktbeschreibung der Strümpfe. Nun handelt es sich bei dem Mann mit dem kleinen Schnauzer um „Patrick“, den Finanzminister. Der ursprüngliche Text sollte Hitler satirisch und ironisch darstellen, teilt Nanushki dem Mirror mit.

Foto: marillionqueen/Instagram
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