Haha: Diese App sagt dir, wie bekifft du bist

Sie wurde von Wissenschaftlern entwickelt.

Haha: Diese App sagt dir, wie bekifft du bist: Sie wurde von Wissenschaftlern entwickelt.
Quelle: Canna Obscura/Shutterstock.com

Kiffer-Apps sind längst nichts Neues mehr: Es gibt sie als Games, Dating-Portale und soziale Netzwerke. Doch jetzt gibt es eine Selbsttest-App, die sogar staatlich finanziert ist.

Wenn du gekifft hast, leidet darunter deine Aufmerksamkeit und Reaktionsgeschwindigkeit. Daher haben nun Forscher der University of Chicago eine App entwickelt, mit der man herausfinden kann, wie sehr einen der Cannabis-Konsum einschränkt. Passenderweise trägt sie den Titel „Am I stoned?“ (auf Deutsch: „Bin ich bekifft?“).

GIF via giphy.com

Die App wurde im Vorfeld natürlich höchst wissenschaftlich erprobt. Hierzu wurden 24 Probanden entweder eine Pille mit THC oder ein Placebo verabreicht. Im Anschluss mussten sie sich 15 bis 20 Minuten lang durch Tests am Computer klicken, wie die Welt schreibt. Diese gehörten bereits zum Standard, um den Einfluss von Drogen festzustellen. Darüber hinaus lief der Test mit der App „Am I stoned?“ ab, bei der die Teilnehmer ebenfalls mehrere Aufgaben lösen mussten, wie beispielsweise schnellstmöglich mit zwei Fingern tippen. Anhand der Ergbnisse konnte schließlich gezeigt werden, inwiefern das Kiffen Einfluss auf die Reaktionsgeschwindigkeit und Aufmerksamkeit hat und dementsprechend ob oder wie bekifft man ist.

GIF via giphy.com

Da die App jedoch ungenauere Ergebnisse, als die standardisierten Computer-Tests lieferte, muss hier noch etwas nachgebessert werden. Positiv ist jedoch, dass die App alltagsähnlicher ist. Wenn sie schließlich ausgereift ist, soll sie zur Selbstdiagnose genutzt werden: Erst nutzt man sie nüchtern und dann bekifft, um einen Vergleichswert zu ermitteln. Die Daten werden zusätzlich zur Auswertung an die Wissenschaftler der Univesity of Chicago geschickt, um das Verhalten von bekifften Menschen besser zu verstehen. Da immer mehr Bundesstaaten in den USA Cannabis legalisieren, wird die App vom National Institute on Drug Abuse finanziert, um möglicherweise verlässliche Nutzungsstatistiken zu Gras zu erstellen.

Foto:  Canna Obscura/Shutterstock.com

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