Heftig: Darum vergleichen wir den neuen Partner mit dem Ex

Damit können wir der Beziehung echt schaden.

Heftig: Darum vergleichen wir den neuen Partner mit dem Ex: Damit können wir der Beziehung echt schaden.
Quelle: Mikhail_Kayl/Shutterstock.com

Wenn man sehr lange mit jemandem zusammen ist, gewöhnt man sich an den anderen und auch an dessen Verhalten. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass man einen neuen Partner mit dem Ex vergleicht. Dabei sind die Gründe, warum wir zwei Menschen gegeneinander aufwiegen, sehr unterschiedlich.

Es hat wahrscheinlich schon jeder getan, der in einer Beziehung ist. Völlig unfreiwillig muss man in gewissen Situationen an den Verflossenen denken und erinnert sich daran, wie der frühere Partner reagiert oder sich verhalten hat. Und zwangsläufig wird der Vergleich zum neuen Schatz gezogen. Das wirkt sich laut miss.at aber nicht immer positiv auf den Ist-Zustand aus. 

Besonders nach einer sehr langen Partnerschaft hat man sich an gewisse Dinge gewöhnt und eben auch daran, wie sich der andere unter bestimmten Umständen verhält. Sind wir plötzlich wieder in einer Situation, in der wir auch schon mit dem Ex waren, können wir vom aktuellen Partner mitunter sehr überrascht werden. Kein Wunder, denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Sollte es mit dem neuen Liebsten grundlegend besser klappen als zuvor, dann herzlichen Glückwunsch! Vergleiche schaden dann nicht, wenn wir uns über die bisher unbekannten Wesenszüge freuen und vielleicht sogar die Anerkennung und Aufmerksamkeit erhalten, die zuvor immer gefehlt hat.

Gefährlich wird es allerdings, wenn der derzeitige Freund immer schlechter wegkommt als der ehemalige Partner. Wer sich jetzt also zurücksehnt, nach einem Menschen, mit dem die Bindung aus den unterschiedlichsten Gründen nicht geklappt hat, verletzt sich nicht nur sich selbst, sondern tut dem Neuen Unrecht. Zudem gibt man der noch jungen Liebe gar keine Chance, sich unabhängig bzw. überhaupt zu entwickeln.

Wenn wir schon zwei Individuen vergleichen, die miteinander wahrscheinlich gar nichts zu tun haben, sollten wir in diese Gleichung noch eine weitere Person einbeziehen: uns selbst. Denn wer seine eigenen Verhaltensweisen und Reaktionen in diesem Zusammenhang reflektiert und die eigene Person kritisch betrachtet, kann im besten Fall sich selbst besser verstehen und das wiederrum kommt jeder Beziehung zugute.  

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