Heftig: Dieses Baby kam schwanger zur Welt

Noch vor der Geburt machten Ärzte die schockierende Entdeckung.

Heftig: Dieses Baby kam schwanger zur Welt: Noch vor der Geburt machten Ärzte die schockierende Entdeckung.
Quelle: Natalia Deriabina/Shutterstock

Eine Geburt ist eigentlich immer ein absolut positives Ereignis, über das sich die ganze Familie freut. Und auch die Ärzte und Krankenschwestern, die dabei sind, wenn ein Kind zur Welt kommt, sind sicher auch nach vielen Jahren im Dienst noch vom Wunder des neuen Lebens ergriffen. Doch es gibt auch Fälle, in denen ein Baby nicht nur Grund zur Freude ist. Das zeigt auch ein aktueller Fall aus Lateinamerika.

In Kolumbien kam am 22. Februar ein Kind in der 37. Schwangerschaftswoche auf die Welt. Soweit noch nicht wirklich ungewöhnlich. Doch bei dem Mädchen namens Itzamara wurde schon im Mutterlaib eine extrem seltene Besonderheit entdeckt. Denn die Kleine war nicht alleine im Bauch ihrer Mama. Nach sieben Monaten stellten Mediziner fest, dass das Baby selbst schwanger war! Denn eigentlich hat Itzamara noch ein Geschwisterchen, mit dem sie sich die Fruchtblase teilen sollte. Doch stattdessen befand sich ihr Zwilling laut ladbible in ihrem eigenen Körper. Beim sogenannten „Fötus im Fötus“ ist die Zellteilung nicht richtig ausgeführt worden.

Wenn sich ein Embryo nach zwei Wochen teilt, können dabei Siamesische Zwillinge entstehen. Doch in diesem Fall teilte sich der Ungeborene nach 17 Tagen und führte dazu, dass das Geschwisterkind in der Schwester weiter wuchs und das in einer eigenen Fruchtblase. Doch das Kleine hatte keine Überlebenschance: Gerade einmal 14 Gramm brachte es auf die Waage, war 45 Millimeter groß und hatte weder ein Herz noch ein Gehirn. Um zu verhindern, dass Itzamara bleibende Schäden davonträgt, wurde sie frühzeitig zur Welt gebracht. Ihr „Mitbewohner“ wurde direkt nach der Geburt durch eine minimalinvasive Operation entfernt.

Der erste derartige Fall wurde 1808 beobachtet und es kommt zum Glück nur extrem selten vor, nämlich bei einer von 500.000 Schwangerschaften. Die behandelnden Ärzte gehen sogar davon aus, dass es das erste Mal sei, dass ein Fötus im Fötus noch vor der Geburt festgestellt wurde. „Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie von so etwas gehört. Und ich habe nicht geglaubt, dass es passieren kann,“ erklärt Dr Miguel Parra. Mama Monica Vega und Baby Itzamara geht es den Umständen entsprechend gut und beide erholen sich.

Foto: Natalia Deriabina/Shutterstock

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