Heftig: Frau bringt Monate nach ihrem Hirntod ein Baby zur Welt

Ein Teil von ihr lebt nun weiter.

Heftig: Frau bringt Monate nach ihrem Hirntod ein Baby zur Welt: Ein Teil von ihr lebt nun weiter.
Quelle: Natalia Deriabina/Shutterstock

Catarina Sequeira war gerade einmal 26 Jahre alt, als ihr Leben eine tragische Wendung nahm. Die sportliche junge Frau erlitt im vergangenen Dezember einen akuten Asthmaanfall. Dieser war so stark, dass Catarina in ein kĂŒnstliches Koma versetzt werden musste. Doch nicht nur ihr eigenes Leben war durch die Atemwegserkrankung in Gefahr, sondern auch das ihres Babys. Denn sie war schwanger.

Als Kanutin war Catarina äußert erfolgreich und hatte zuletzt sogar einen Marathon in der Sportart gewonnen. Doch auch ihr aktives Leben konnte ihr nicht bei ihren gesundheitlichen Beschwerden helfen. Denn Catarina litt an starkem Asthma. Ein Anfall Ende 2018 war so heftig, dass sie laut Tag24 in ein induziertes Koma versetzt wurde. Zu diesem Zeitpunkt war sie in der 19. Woche schwanger.

Am 26. Dezember wurde Catarina für Hirntot erklärt, doch ihr Körper sollte noch weiterleben. Der Grund: In ihr wuchs ihr ungeborenes Kind heran. Ein Beatmungsgerät und andere Maschinen hielten die Sportlerin am Leben. Möglich war dies durch das portugiesische Organspende-Gesetz. „Ein Spender zu sein, bedeutet nicht nur, Leber, Herz oder Lungen zu spenden, sondern auch sich selbst zu geben, damit ein Kind leben kann“, wird Filipe Almeida, Vorsitzender der Ethik-Kommission des behandelnden Krankenhauses von Yahoo!News zitiert.

Nachdem sich der Zustand der Mutter immer weiter verschlechterte, musste das Kind am vergangenen Donnerstag per Kaiserschnitt zur Welt gebracht werden. Trotz aller Komplikationen konnte die Schwangerschaft bis zur 32. Woche ausgetragen werden. Baby Salvador hatte bei seiner Geburt ein Gewicht von etwa 1,7 Kilo und wird jetzt in einer speziellen Säuglingsstation aufgepäppelt. Catarinas Mutter, Fatima Branco, fällt es derzeit noch sehr schwer, sich über ihren Enkelsohn zu freuen. Erst müsse sie mit dem Verlust ihrer Tochter klarkommen, bevor der Kleine die Leere füllen könne. Bereits 2016 gab es einen ähnlichen Fall, bei dem eine hirntote Frau posthum noch Mutter geworden ist.

Foto: Natalia Deriabina/Shutterstock

 

 

 

 

 

 

 

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