Igitt: Die Augengrippe macht sich in Deutschland breit

Daran erkennst du, ob du dich angesteckt hast.

Igitt: Die Augengrippe macht sich in Deutschland breit: Daran erkennst du, ob du dich angesteckt hast.
Quelle: Sergii Chepulskyi/Shutterstock.com

Vogelgrippe, Schweinegrippe und jetzt die Augengrippe? In Bonn sind in den vergangenen zwei Wochen rund einhundert Fälle der hoch ansteckenden Krankheit gemeldet worden. 

Jucken, Tränen und Rötungen: Die sogenannte Augengrippe hat ähnliche Symptome wie eine Bindehautentzündung, ist dabei aber aggressiver. Adenoviren lösen die unangenehme Erkrankung aus, die zwei bis vier Wochen anhalten und sich auf die Hornhaut übertragen kann. Eine schwere Ansteckung kann unter Umständen auch das Sehvermögen beeinträchtigen. Da die Augengrippe nicht von Bakterien ausgelöst wird, kann sie nicht mit Antibiotika behandelt werden. Man kann quasi nur abwarten. 

Die Viren werden meisten über die Hände oder gemeinsam genutzte Handtücher übertragen. Besonders fies: Auch wenn noch keine Symptome auftreten, ist man schon ansteckend. Nach der Infektion kann es fünf bis zwölf Tage dauern bis die Krankheit ausbricht.

In der Vergangenheit steckten sich jährlich zwischen 500 und 700 Menschen mit der Augengrippe in Deutschland an. Daher sind die über einhundert Fälle in Bonn äußerst auffällig. Laut Experten ist mit weiteren Fällen zu rechnen. Bisher scheint aber noch keine deutschlandweite Epidemie in Sicht zu sein. 

Gegen eine Ansteckungen helfen eigentlich nur zwei Dinge: häufiges Händewaschen und den Kontakt zu Erkrankten vermeiden

Foto: Sergii Chepulskyi/Shutterstock.com 

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