Im Crystal-Meth-Rausch: 20-jährige reißt sich ihre Augen raus

Jetzt ist sie blind, aber glücklich.

Im Crystal-Meth-Rausch: 20-jährige reißt sich ihre Augen raus: Jetzt ist sie blind, aber glücklich.
Quelle: Screenshot via Facebook.com/Kaylee Jean Muthart

Kaylee Muthart aus dem US-Bundesstaat South Carolina war eine Musterschülerin. Die junge Frau brachte Einsen nach Hause und träumte, nach dem Abschluss Meeresbiologin zu werden. Kaum vorstellbar, dass sich dieses christlich erzogene Mädchen drei Jahre später im Drogenrausch die eigenen Augen auskratzt. 

Diese traurige Geschichte zeigt, wie Drogen ein junges Leben zerstören können. Aus der Teenagerin mit guten Noten und großen Zukunftsplänen wurde eine drogenabhängige Frau, die sich am Ende selbstverstümmelt und nun den Rest ihres Lebens blind ist. Gegenüber dem Magazin Cosmopolitan öffnete sich die mittlerweile 20-jährige Kaylee und erzählt von dem wohl schlimmsten Tag ihres Lebens.

Die US-Amerikanerin war eine vorbildliche Schülerin, konnte aufgrund ihrer Herzprobleme aber immer seltener am Unterricht teilnehmen. Als ihre Noten immer schlechter wurden, fing sie an, aus Frust zu trinken und zu kiffen.

Doch irgendwann war Kaylees Marihuana - so ihre Vermutung - mit Kokain oder Crystal Meth gestreckt: „Meine Lippen wurden taub. Ich fühlte mich, wie der König der Welt. [...] Im Rausch fühlte ich mich Gott extrem nahe.“

Die Trennung von ihrem Freund nach einer zweijährigen Beziehung gab der jungen Frau kurzdarauf den Rest. Sie schmiss regelmäßig verschreibungspflichtige Beruhigungstabletten und fing in dieser Zeit schließlich auch an, Crystal Meth zu rauchen. Sie blieb drei Tage am Stück ab und fügte sich wegen Halluzination blutige Wunden im Gesicht zu. 

Nach Meth kam dann auch noch Ecstasy, welches sie von ihrer Mitbewohnerin bekam. Kaylee glaubte, dass der Drogenrausch sie Gott noch näher bringen würde. 

Kurz vor ihrem Horrortag kaufte sich Kaylee bei einem Dealer eine groß Menge Meth, durch die sie in einen Dauerrausch verfiel. Vor einer Kirche glaubte sie plötzlich, dass sie durch ein persönliches Opfer die Welt retten könne. 

„Ich drückte meinen Daumen, Zeige- und Mittelfinger in die Augen. Ich zog an meinen Augäpfel, bis sie aus den Augenhöhlen ploppten. [...] Die Drogen betäubten den Schmerz." Acht Männer waren nötig, um Kaylee im Drogenrausch zu bändigen. Ihre Augen konnten trotz Notoperation nicht gerettet werden. Kaylee wurde anschließend in einer Psychatrie therapiert.  

Wenn man diese Zeilen liest, wird einem ganz anders. Kaylee lernt aber mittlerweile damit zu leben, dass sie für immer blind sein wird. Und von den Drogen kommt sie auch weg.

„Ich bin jetzt glücklicher als vor dem Vorfall. Ich bin lieber blind als drogenabhängig.“

Foto: Screenshot via Facebook.com/Kaylee Jean Muthart

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