Instagram-Fail: Sie wollte fame werden, jetzt ist sie fett verschuldet

Finanzieller Ruin fürs perfekte Selfie.

Instagram-Fail: Sie wollte fame werden, jetzt ist sie fett verschuldet: Finanzieller Ruin fürs perfekte Selfie.
Quelle: lissettecalv/Instagram
Viele Mädels würden gerne durch Social Media berühmt werden und ein perfektes Instagram-Leben genießen. Dass dieser Traum jedoch auch Schattenseiten hat, musste jetzt eine junge Frau aus den USA auf die harte Tour erleben.

Lissette Calveria wollte Influencerin werden und träumte von einem Leben im Luxus. Als Vorbild nahm sie sich, laut New York Post, die Mädels von „Sex and the City“, die sich ständig in coolen Bars treffen, die tollsten Klamotten tragen und einfach einen glamourösen Lifestyle haben. Daher wagte sie einen großen Schritt und zog mit 26 Jahren für ein Praktikum vom Miami nach New York. Mit ihrem kleinen Praktikanten-Gehalt konnte sie gerade mal ihre Miete und die nötigsten Fixkosten bezahlen. Also suchte sie sich zusätzlich einen Job als Verkäuferin, der leider auch nicht das große Geld brachte.

Da die Socia-Media-Stars jedoch immer die teuersten Designerkleider und luxuriösesten Reisen posten, musste Lissette irgendwie mithalten, um sich ihren erhofften Insta-Fame aufzubauen. Daher lebte sie einfach über ihre Verhältnisse: Sie shoppte was das Zeug hielt, buchte Trips in Luxus-Hotels und aß in den besten Restaurants. Das hat natürlich seinen Preis: „Jeden Monat mindestens 200 Dollar für neue Kleidung, 200 Dollar für teure Restaurants und mindestens eine Reise.“

Doch ihr Ziel wurde immer absurder. Sie nahm sich vor, innerhalb Jahres mindestens zwölf Geo-Filter auf Snapchat zu sammeln. Diese sind wie eine Art digitaler Stempel im Pass, den man bekommt, wenn man sich an einem bestimmten Ort befindet und ein Foto macht. Meist dauerte ihr Aufenthalt nur zwei Tage, da sie die Orte nur bereiste, um ein Foto zu machen.

Irgendwann kam das böse Erwachen, als ihre Kreditkarte und ihr Konto gesperrt wurden:  „Ich hatte auf einmal 10.000 Dollar Schulden. Und keine Idee, wie ich da jemals wieder rauskommen sollte.“ Da sie ihren Ruhm bei Instagram jedoch nicht komplett aufgeben wollte, kaufte sie zwar keine neue Kleidung mehr, lieh sich diese aber stattdessen bei „Rent the Runway“. Das Unternehmen verschickt gegen einen geringen Monatsbeirtag Designerkleidung, die man im Anschluss wieder zurückgibt. "Ich bin jetzt schuldenfrei, ich poste immer noch Bilder. Aber ich lebe nur mehr so, wie ich es mir wirklich leisten kann“ sagt Lissette.

Foto: lissettecalv/Instagram

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