Interview M.A.N.D.Y. - Philipp plaudert aus dem Nähkästchen

Nach einer sechswöchigen Auflegepause geht es jetzt wieder los!

Interview M.A.N.D.Y. - Philipp plaudert aus dem Nähkästchen: Nach einer sechswöchigen Auflegepause geht es jetzt wieder los!
Seit letztem Jahr habt Ihr immer einen Tourmanager mit dabei. Dafür gibt es sicherlich gute Gründe. Erzähl doch mal eine Anekdote aus Eurem Tourleben, die Euch veranlasst hat nicht mehr ohne zweiten bzw. dritten Man los zu gehen.
Dafür bräuchtest Du eine Sonderausgabe. Da gibt es Tausende von Anekdoten. Bei Einzelgigs und zwei in der Woche geht das alles, aber wenn du vier bis fünf Mal pro Woche auflegst und viel reist dazwischen, bist du auf Autopilot. Da ist es manchmal schwierig aufzuwachen, oder sich zu erinnern, wann der Flieger geht. Und anstatt zu telefonieren oder den Computer aufzumachen, haben wir schon öfter die Abflugzeit geraten und somit natürlich einige Flieger verpasst. Die Gigs aber nie! Wenn Du oft auflegst, ist es einfach fein jemanden dabei zu haben, der schaut das alles klappt. Man kann dann seine letzte Kraft nur in den Gig legen, was sehr gut ist – für einen selbst und die Leute.

Zum Ende des Interviews vielleicht noch einen kleinen Ausblick: Wo soll es hingehen mit M.A.N.D.Y.?
Wenn ich das wüsste. Wir werden mal wieder versuchen dieses Jahr weniger zu spielen und mehr ins Studio zu gehen. Das klappt auch ganz gut bis jetzt. Wir remixen gerade unsere ganzen Stücke und Remixes und werden diese live präsentieren. Der erste große Gig ist das unfassbare Cochella Festival in Palm Springs/USA. Wir machen uns ein wenig in die Hose, aber das gehört dazu. Ansonsten sind wir voll motiviert wieder Gas zu geben nach sechs Wochen Auflegepause.


Header by Lars Borges
Hallo Philipp, schön, dass Du Zeit für uns gefunden hast. Nun verrate uns mal: Nach ausgiebigen Touren in Südamerika, USA und Australien, kann man sich da eigentlich noch für die kleinen Club in der Heimat motivieren?
Die Musik reicht ja als Motivation. Es ist auch super wieder ein bisschen mehr in Deutschland zu spielen und nicht so viel zu reisen. Das hat auch was!

Welcher Club weltweit ist aktuell Dein Lieblingsclub und wo siehst Du die spannendste Entwicklung in Sachen Elektronischer Musik?
Sehr weit reichende Frage. Sollten wir am Freitag bei einem Heißgetränk besprechen. Lieblingsclub – die Frage wird ja oft gestellt. Es gibt viele tolle Clubs, aber der Schönste ist wahrscheinlich mein Wohnzimmer. Harte Tür, aber guter Sound. Es gibt viele neue Sachen, aber letztendlich kann man das Rad nicht neu erfinden. Natürlich wird und muss immer wieder zitiert werden aus der Vergangenheit, aber wenn man es charmant und modern macht, ist mir das sehr recht. Gerade gibt es wieder viele schöne Sachen.

Nenne uns drei Orte in Berlin, die Du vermisst, wenn Du unterwegs bist oder weil es sie nicht mehr gibt.
Die Wiese vor dem Kanzleramt, nahe der schwangeren Auster. Die ist toll! Da ist abends niemand und man hat eine tolle Aussicht auf die Regierungsgebäude. Den Lebensmittelladen Mitte in der Rochstrasse in Mitte. Ein Schwabe durch und durch. Ganz frische und leckere Mittagsmenüs! Und natürlich meine Wohnung und mein Bett. Das ist das tollste nach langen Reisen. Und mit meinem Mitbewohner Konrad Black abzuhängen und Musik zu hören.
Sechs Wochen war es ruhig um die beiden Berliner Bengel, die wir alle besser als M.A.N.D.Y. kennen. Nun wollen sie wieder voll durchstarten. Wohin die Reise dabei genau führen soll, das wissen sie noch nicht. Aber jede Menge Termine stehen bereits fest, bei denen uns M.A.N.D.Y. wieder mit ihren einzigartigen Live-Gigs beflügeln werden. Was die Beiden sonst noch so beschäftigt, das verrät uns Philipp in einem kurzen Interview.

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