Interview: Noir (Timbee)

Wir sprachen mit dem Durchstarter 2008 aus Dänemark!

Interview: Noir (Timbee): Wir sprachen mit dem Durchstarter 2008 aus Dänemark!
Was war Dein bester Gig und Deine absolute Lieblingsplatte in 2008?
Gar nicht einfach, einen Lieblingsgig rauszupicken zwischen Shanghai und Miami... doch, das Simpel in Dänemark! Dort haben die Promoter es geschafft, eine Menge Leute in einer kleinen Stadt zusammenzubringen. Mich hat besonders gefreut zu sehen, wie die Leute in meiner Heimatstadt mittlerweile auf Clubmusik abgehen. Eine Lieblingsplatte 2008? Kann ich jetzt gerade nicht nennen, aber "BootNoir - Finally Lucky" ist eine meiner Geheimwaffen im Club. Es ist ein Bootleg, das nicht veröffentlicht werden wird. Funktioniert immer und die Leute fragen immer nach dem Titel.

Wie würdest Du Deinen Sound in 3 Worten beschreiben?
Techy, sexy, solid.

Woher nimmst Du Deine Inspiration?
Vom Reisen und von allen anderen coolen Produzenten natürlich. Ich höre alles Mögliche an Musik. Ich denke das inspiriert mich auch.

Welches ist der heißeste Track für Dich zurzeit?
Letzten Samstag war es Koen Groeneveld – Go Around (Brace For Impact Remix) auf Abzolut.

Was können wir von Dir am im Twice Club in Essen erwarten?
Schweiß, Energie, eine Menge Überraschungen, unveröffentlichte Tunes und einen hüpfenden Noir.

Vielen Dank für das Interview!

Rafael von Plastik Funk traf DJ Noir im März dieses Jahr bei der Winter Music Conference. Hier gibt es noch einmal das Interview:






Das Bochumer Label Timbee Music geht am 12. Dezember mit seiner ersten eigenen Labelnacht an den Start. Musikalisch definiert sich Timbee als House Label mit Techno-Einflüssen jenseits des Mainstreams. An diesem Abend werden nicht nur die Labelmacher Timo Becker und Patric la Funk an den Decks stehen. Die Jungs präsentieren Euch auch den absoluten Durchstarter 2008 aus Dänemark: Noir!

Noir hat in jüngster Vergangenheit nicht nur gezeigt, dass er durch seine erfolgreichen Releases auf Toolroom, Blufin oder Timbee ein angesagter Produzent ist, sondern macht immer wieder durch Veröffentlichungen auf seinem Label Noir Music von sich Reden. Wir haben den dänischen DJ und Produzenten vor seinem Gig in Deutschland für ein Gespräch gewinnen können.

Noir, wann und wie bist Du mit Housemusic in Kontakt gekommen?

Ich habe mit sieben Jahren angefangen und kam durch Kraftwerks Musik darauf. Ich stand total darauf und als die Acid und Chicago House-Welle in den späten 80ern aufkam, war ich total hin und weg. Geradezu süchtig nach dieser Art von Musik!

Was bedeutet es für Dich als DJ um die Welt zu reisen. Und welchen Stellenwert hat für Dich die deutsche Clubszene?
Es ist sehr inspirierend um die Welt zu touren. Man trifft eine Menge Leute, sieht viele neue Sachen und spielt in vielen verschiedenen und coolen Clubs. Ich denke, dass Deutschland eine großartige Club-, House-, und Technoszene hat. Wahrscheinlich eine der drei Besten in Europa.

Dein Label NOIR MUSIC und Deine Produktionen sind gefragt wie nie. Was können wir noch von Dir in der Zukunft erwarten?
Ich versuche weiterhin die Qualität hoch zu halten. Sowohl beim Label als auch in den Produktionen. Grundsätzlich versuche ich nur das zu machen, womit ich mich gut fühle. Ich versuche nur mit Leuten zu arbeiten, die ich persönlich mag. Auf Noir Music werden in naher Zukunft Produktionen von Dave Robertson, Einmusik, Nicole Moudaber, James Talk oder Ozgur Can kommen - um nur einige zu nennen. Und ich habe einige neue, eigene Sachen auf meinem Label sowie anderen coolen Labels am Start. Watch out!




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