Kein Scherz: Ein Furz beschäftigt 23 Berliner Polizisten

Ein Windchen, das zu einem Sturm wurde.

Kein Scherz: Ein Furz beschäftigt 23 Berliner Polizisten: Ein Windchen, das zu einem Sturm wurde.
Quelle: Volodymyr Tverdokhlib/Shutterstock.com

Die Justiz muss sich immer wieder mit seltsamen Fällen beschäftigen, die bei Außenstehenden nur Kopfschütteln verursachen (die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht an den berühmt-berüchtigten Maschendrahtzaun). In Berlin stand ein Mann wegen ein paar Darmwinde vor Gericht.

Bereits im Februar 2016 soll Christopher S. bei einer Personenkontrolle an der Rigaer Straße zweimal in der Nähe einer Polizistin gefurzt haben, wie die taz berichtet. Dies möchte der Gruppenleiter der 32. Polizeieinheit beobachtet haben.

Der Beamte sah die Ehre seine Kollegin verletzt und drohte dem vermeintlichen Pupser mit einer Anzeige wegen Beleidigung. Christopher S. und seine Begleiter hielten das für einen Scherz. Doch rund ein Jahr später flatterte tatsächlich ein Strafbefehl über 900 Euro ins Haus. Da Christopher S. Widerspruch einlegte, landete der Fall vor Gericht. Doch zum Prozess kam es nicht: Die zuständige Richterin ließ das Verfahren einstellen.

Laut Berliner Zeitung fand Sebastian Schlüsselburg, Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin: ziemlich viel Aufwand für ein laues Lüftchen. Nach Anfrage des Politikers kam heraus, dass die Fürze 23 Polizisten, das Gericht und Mitarbeiter der Amtsanwaltschaft beschäftigt haben. Immerhin hat der Pups-Prozess den Steuerzahler nur 87,25 Euro gekostet. 

Noch ein Fun Fact zum Schluss: Die beteiligte Polizeieinheit landete während des G20-Gipfels in die Schlagzeilen. Die Polizisten wurden zurück nach Berlin geschickt, nachdem sie zu wild gefeiert hatten ...

Foto: Volodymyr Tverdokhlib/Shutterstock.com
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