Kiffen 2.0: Bonzai ist die neue Todesdroge aus Berlin

Billig, berauschend und extrem gefährlich.

Kiffen 2.0: Bonzai ist die neue Todesdroge aus Berlin: Billig, berauschend und extrem gefährlich.
Quelle: Mitch M / shutterstock.com

Cannabis wird gerne als „sanfte Einstiegsdroge“ bezeichnet, die nicht ausschließlich gefährlich sei, sondern auch positive Eigenschaften habe. Das Thema ist natürlich extrem umstritten und in Deutschland ist Kiffen nicht ohne Grund verboten.

Die berauschende Wirkung von Marihuana wird durch Cannabinoide ausgelöst – eins davon ist das legendäre THC. Mittlerweile sind auch einige künstliche Cannabinoide auf dem Markt – Legal Highs in Form von Räucher- oder Kräutermischungen, die man sich beim Online-Drogen-Shopping besorgen kann. Bonzai Citrus oder Bonzai Winter Boost sind solche „Beruhigungsmittel“, deren Wirkung oft dramatisch unterschätzt wird.

Die Berliner Zeitung begleitete kürzlich mehrere Beamte während einer Razzia am Alexanderplatz. Die Polizisten berichten, dass immer mehr Jugendliche die unterschätzte und sehr billige Droge rauchen. „Nach zwei Zügen an einem Joint liegen sie komatös am Boden“, berichtet einer der Ermittler.

Das Online-Magazin Milieu schildert im Zusammenhang mit Bonzai ähnliches. Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Hitzeschübe, Angstzustände, Herzrasen, Panikattacken, Schwindelanfälle und eine verzerrte Wahrnehmung sind nur einige Beispiele der heftigen Wirkung. Menschen, die sich für das künstlich erzeugte Cannabinoid entscheiden, werden sehr schnell süchtig – und auch die Entzugserscheinungen sind nicht zu unterschätzen. In der Vergangenheit kam es bereits zu Todesopfern: 2014 starben zwei Türken an dem synthetischen Rauschmittel.

Foto: Mitch M / shutterstock.com

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