Kiffer-Studie: Macht Gras wirklich dumm?

Wissenschaftler räumen jetzt mit dem Klischee auf.

Kiffer-Studie: Macht Gras wirklich dumm?: Wissenschaftler räumen jetzt mit dem Klischee auf.
Quelle: Tunatura/Shutterstock.com

Das Klischee, dass Kiffen dumm macht, hält sich hartnäckig. Und irgendwie kennen wir doch alle einen verpeilten Kiffer, der diese These bestätigt. Jetzt kümmert sich die Wissenschaft um dieses Phänomen und zeigt, was Mythos und was Wahrheit ist.

Kiffer sind antriebslos, vergesslich, langsam und einfach nicht die Hellsten. So ist zumindest das allgemeine Bild von Leuten, die viel Gras rauchen. Aber wirkt sich der Cannabis-Konsum wirklich auf unsere Intelligenz aus? Genau das haben nun Forscher an der University of Pennsylvania untersucht und zeigen überraschende Ergebnisse.

Die Studie umfasst 69 bereits vorhandene Studien bezüglich des Zusammenhangs von Cannabis und Intelligenz, in denen 2152 Kiffer und 6575 Nicht-Kiffer mit einem durchschnittlichen Alter von 26 Jahren untersucht wurden. Das Ergebnis zeigt, dass die Kiffer geringfügig leistungsschwächer im Denken waren, dies allerdings nur von kurzer Dauer ist. Denn nach mindestens 72 Stunden Gras-Abstinenz, trat der Intelligenzverlust nicht mehr auf. Demnach erholt sich das Gehirn wieder komplett, nachdem es vom Kiffen etwas benebelt war.

Dass manche Kiffer trotzdem dümmer erscheinen, könnte daran liegen, dass sie auch schon vor dem Konsum weniger intelligent waren. Hier spielt oft der familiäre Hintergrund eine Rolle. Außerdem raubt Dauerkiffen den meisten Leuten die Motivation, was ebenfalls dazu führen kann, dass man weniger lernt oder sich weniger geistig beschäftigt und dadurch nicht sein volles Potential ausschöpft.

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